Produktbeispiele: Ökologische Nachhaltigkeit, Produzierende Industrie, Infrastruktur
Wertschöpfungsbereich: Sonstige, Design & Engineering
Entwicklungsstadium: Demonstrator
Unternehmensgröße: 250 - 5000 Mitarbeiter
Region: Berlin, Baden-Württemberg
Projektleiter Gregor Thiele (Fraunhofer IPK) am Versuchsaufbau der PSI AG zur optimalen Steuerung eines Potenzialtanks Bild vergrößern

Projektleiter Gregor Thiele (Fraunhofer IPK) am Versuchsaufbau der PSI AG zur optimalen Steuerung eines Potenzialtanks

© Fraunhofer IPK

Was ist der konkrete Beitrag für eine nachhaltigere Produktion?

Moderne Methoden aus der Automatiserungstechnik liefern neue Ansätze zur steigerung der Energieeffizenz. Eine Erprobung in einem laufenden Prozess an produzierenden Standorten ist oft nicht umsetzbar. In unserer Versuchs- und Demonstrationsaufbauten realisieren wir Energieeffizienzoptimierung mit KI-Methoden.

Welcher konkrete Nutzen ergab sich?

Erst die digitale Vernetzung aller beteiligter Systeme ermöglicht die Abstimmung des Betriebs hinischtlich der ganzheitlichen Energieeffizienz.

Wie lässt sich der Industrie 4.0-Ansatz beschreiben?

Intelligente Kombination von Domänenwissen, Anwendungserfahrung und moderner Ansätze wie Reinforcement-learning und digitalem Zwilling im Energiemanagement für Transparenz und Einsparung im Verbrauch.

Was konnte erreicht werden?

In aktuellen Forschungsprojekten (z. B. ReLkat) ziegen wir auf, dass es möglich ist, moderne Methoden der Industrie 4.0 in produktionstechnische Prozesse einzubringen. Bei Anwendungspartnern etwa konnten Energieeinsparungen in der Verfahrenstechnik von etwa 15 Prozenz erzielt werden.

Highlight der Anwendung

"Der Energieverbrauch von Maschinen ist nicht determiniert durch ihr Design oder ihre Produktionsweise. Erst im Betrieb von Maschinen zeigt sich, wie energieeffizienz sie wirklich sind.“ (Gregor Thiele, Projektleiter EnEffReg)

Mit welchen Maßnahmen wurde die Lösung erreicht?

Zusammen mit Partner wie PSI AG und SignalCruncher GmbH setzen wir im Projekt ReLkat den Ansatz Reinforcment Learning für die intelligente Regelung eines Pipeline-Systems unter Berücksichtung der Energieffizienz ein.
Im Projekt EnEffReg zeigten wir gemeinsam mit ÖKOTEC Energiemanagement GmbH, wie die Vorgabe optimale Sollwerte den Betrieb von Versorgungstechnik effizienter macht.

Was können andere davon lernen?

Wenn Digitalisierung kein Selbstzweck sein soll, müssen konkrete Mehrwerte mit den Mitteln der digitalen Befähigung zielstrebig erschlossen werden. Energieeffizienz ist hier ein offensichtlicher Mehrwert, der die Beteiligten oftmals inspiriert, weitere Innovationen voranzutreiben.