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Wie können KMU den Einsatz von KI anwenderfreundlicher gestalten? Welche Forschungsaktivitäten finden aktuell rund um Industrie 4.0 statt? Welche neuen Ergebnisse gibt es zu Industrial-Security? In den folgenden Publikationen finden Sie Antworten auf diese Fragen.
„KI zur Umsetzung von Industrie 4.0 im Mittelstand“ –Expertise und Leitfaden vom Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0
In den letzten Jahren werden immer häufiger KI-Lösungen in Forschung und Unternehmenspraxis angewendet. Der Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 beauftragte das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt deshalb mit der Erstellung einer Expertise: Es sollte der Umfang eingesetzter KI-Lösungen in produzierenden KMU sowie Potenziale und Hemmnisse einer Ausweitung des KI-Einsatzes untersucht werden. Die Ergebnisse finden Sie in der Expertise “Künstliche Intelligenz zur Umsetzung von Industrie 4.0 im Mittelstand”.
Der Leitfaden zeigt KMU grundlegende Schritte, um KI-Technologien einzuführen. Er gibt zudem Anwendungsbeispiele aus der industriellen Praxis.
„Industrie 4.0-Forschung für die Gestaltung der Zukunft“ - Impulsbericht
Mit dem Impulsbericht stellt der Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 eine Analyse des Status quo der Industrie 4.0-Forschung in Deutschland vor. Er leitet daraus eine Grundlage für die strategische Weiterentwicklung von Forschungsaktivitäten ab. Die Fachleute haben umfassende Daten zu den Forschungsprojekten der letzten zehn Jahre erhoben, die einen Industrie 4.0-Bezug aufweisen. Die Projekte wurden bzw. werden gefördert von:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
„Industrial–Security und die Entwicklung von KI-Anwendungen in der Edge“
Seit 2018 hat eine technische Revolution im Bereich des Machine Learning (ML) begonnen. Die Einsatzbereiche von Cloud und Edge wurden neu definiert: Der Einsatz neuer Technologien kann den Ressourcenbedarf für das Training von Erkennungssystemen erheblich verringern. Auch der praktische Einsatz des fertig trainierten Systems kann mittlerweile in günstigen, dezentralen und kleinen Edge-Devices realisiert werden. Dies bringt einerseits erhebliche Chancen und andererseits Handlungsbedarf hinsichtlich der industriellen Cyber-Security mit sich.
Die Publikation reflektiert diese Entwicklungen, wendet sie auf den Einsatz im Kontext Industrie 4.0 an und liefert praktische Handlungsempfehlungen.
Pandemiefeste Beschäftigung in Produktionsunternehmen
Seit März 2020 hat die COVID-19-Pandemie weltweit zu massiven gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen geführt. Dabei wurde deutlich, wie anfällig die Produktions- und Wertschöpfungsketten aufgrund ihrer globalen Vernetzung für pandemischen Herausforderungen sind.
Die vorliegende Publikation liefert Anregungen aus Best-Practice-Lösungen sowie die Erkenntnisse zur Umsetzung einer geeigneten Arbeits- und Gesundheitsorganisation und zur Einhaltung der Anforderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel sind in Impulsen für mögliches betriebliches Handeln aufgearbeitet worden. Sie sollen vor allem KMU Optionen für eine Minimierung von Infektionsrisiken und den Umgang mit Infektionsfällen aufzeigen. Diese Handlungshilfen sind internetbasiert jederzeit an jedem Ort unabhängig vom betrieblichen Arbeitsplatz abrufbar.
Modellierungs- und Simulationsbedarfe der intelligenten Fabrik
In der neuen Expertise des Forschungsbeirats der Plattform Industrie 4.0 beleuchtet das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK aktuelle Ansätze zur Nutzung von Modellierung und Simulation in der intelligenten Fabrik. Für Industrie 4.0-Fähigkeiten mit unterschiedlichen Komplexitätsgraden wurde dabei ermittelt, welche Forschungs- und Entwicklungsbedarfe in Zukunft adressiert werden müssen, um eine intelligente Fabrik zu ermöglichen.