Konzeptionell ist der Bundeswettbewerb „Zukunft Region“ als ein umsetzungsorientierter Bottom-up-Ansatz angelegt. Als zweistufiger Prozess zielt er in der ersten Phase auf eine stärkere Vernetzung und Kooperation der regionalen Akteure ab, die in einer anschließenden zweiten Stufe in die Umsetzung praxisorientierter Projekte für die wirtschaftliche Entwicklung der Region mündet. Mit der Umsetzungsorientierung sollen konkrete Projekte auf den Weg gebracht werden, die einen erkennbaren Beitrag für die regionale Wirtschaft leisten, mit denen die Vernetzung stabilisiert und mit denen aus den Netzwerken nachhaltige Strukturen für die Zeit nach dem Auslaufen der Förderung entwickelt werden.
Für die Durchführung des Bundeswettbewerbs werden Förderaufrufe zu übergeordneten Themen veröffentlicht.
Im Jahr 2022 wurde der erste Förderaufruf zum Oberthema „regioNachhaltig“ veröffentlicht. Es wurden zwölf Vorhaben zur Förderung ausgewählt.
Der aktuelle zweite Förderaufruf folgt dem Oberthema „Stärkung der Wertschöpfung vor Ort“. Mit dem Förderaufruf werden Regionen bei der Weiterentwicklung von bestehenden bzw. dem Aufbau von neuen regionalen Wertschöpfungsketten und der Ausgestaltung der sozial-ökologischen Transformation unterstützt.
Im Sommer 2024 wurden die eingegangenen Skizzen durch eine Jury bewertet. Die Jury setzt sich aus Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung, den kommunalen Spitzenverbänden und Gewerkschaften zusammen.
Nach Auswahl der besten Vorhaben haben die Kommunen die Projektförderung beantragt. Insgesamt 16 Vorhaben wurden zur Förderung ausgewählt. Mit Beginn des Jahres 2025 sind die Regionen nun mit der Umsetzung ihrer Projekte gestartet.
Anfang 2025 konnten sich drei Projekte der Entwicklungsphase aus dem ersten Förderaufruf für eine Förderung in der Umsetzungsphase qualifizieren. Damit sind derzeit fünf Vorhaben in der Umsetzungsphase.
Möchten Sie in Zukunft aktuelle Informationen zum Förderprogramm Zukunft Region erhalten, dann senden Sie uns bitte eine kurze E-Mail an zukunft-region@vdivde-it.de.