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Digitale Weiterbildung in Zeiten von Corona - Screenshot aus dem Web-Seminar

© Plattform Industrie 4.0

Seit dem Beginn der anhaltenden Coronavirus-Pandemie ist klar, dass betriebliche Weiterbildungsangebote aus Sicherheitsgründen weitestgehend auf digitale Formate umgestellt werden müssen. Doch die meisten Kursinhalte lassen sich nicht eins-zu-eins ins digitale Format übersetzen. Wie können Unternehmen ihre Weiterbildungsangebote so gestalten, dass sowohl TrainerInnen als auch Beschäftigte mitmachen wollen?  

Am 13. November 2020 luden die Weiterbildungs-Experten der Industrie 4.0 in den virtuellen Raum ein, um über ihre Praxiserfahrungen im Jahr 2020 auszutauschen. Ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gehört, dass die pandemiebedingte Umwandlung ins digitale Lernformat einen Paradigmenwechsel in der industriellen Weiterbildung darstellt. Ein Zurück zum Jahr 2019 wird es wohl nicht mehr geben. 

Johannes Geiger (Festo Didactic) teilte Einblicke ins Leben eines Trainingsanbieters, der innerhalb kurzer Zeit gezwungen wurde, sein Geschäftsmodells an die neuen Zustände anzupassen. Im Nachgang erzählte Boris Hagemeier (Phoenix Contact) wie sein Unternehmen auf die fehlenden digitalen Lösungen für technisches Industriewissen reagiert hatte. Das Ergebnis: Eine neue Digitalplattform mit gebündelten Weiterbildungsangeboten unter dem Namen IND.Academy. 


Referenten

  • Schnell reagieren: Die Erfahrung des Trainingsanbieters 
    Johannes Geiger, Leitung Training, Festo Didactic 
  • „Die Veränderung beginnt im Kopf“: Die betriebliche Perspektive 
    Boris Hagemeier, Director Training Management, Phoenix Contact AG
  • Das Spannungsfeld zwischen Digitalisierung und Präsenztraining: Die betriebsrätliche Perspektive

    Marc Dessecker, Daimler AG

Moderation: Julia Görlitz, IG Metall, Leiterin der Arbeitsgruppe Arbeit, Aus- und Weiterbildung