Podiumsdiskussion „Work and Vision – Wie (er)lebt der Mensch die Arbeit der Zukunft?“ Bild vergrößern

© BMWi/Laukemper

Ob bei der Paperflieger-Challenge zum agilen Arbeiten, während der Live-Schaltung ins KI-Labor oder im praxisnahen Workshop zur Lernkultur: auf dem Fachtag kamen vielseitige Perspektiven zu einem intensiven Austausch zusammen. Rund 250 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, der Wissenschaft und Bundesregierung nahmen am 10. Februar 2020 an der Konferenz im BMWi teil. Schwerpunkte bildeten die Themen Künstliche Intelligenz, agiles Arbeiten sowie Aus- und Weiterbildung. Die AG „Arbeit, Aus- und Weiterbildung“ der Plattform Industrie 4.0 präsentierte ihre Empfehlungen und diskutierte darüber mit den Teilnehmenden. Die wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier im Überblick:

Nachhaltige Digitalisierung für und mit den Menschen


Die digitale Transformation verändert Arbeitswelten grundlegend: Berufsbilder wandeln sich, Mensch und Maschine arbeiten immer enger zusammen, neue Wertschöpfungsnetzwerke entstehen. Doch wie kann die Transformation gestaltet werden? Für die Teilnehmenden der Fachkonferenz liegt die Antwort in einer nachhaltigen Gestaltung der Digitalisierung für und mit den Menschen: Gute Arbeit muss gesichert werden, Betroffene gilt es zu beteiligen und neue Konzepte im Dialog zu gestalten. Staatssekretär Dr. Ulrich Nußbaum (BMWi) sieht darin die Chance für die deutsche Industrie: „Wenn wir jetzt die Weichen richtig stellen, können wir den Wirtschaftsstandort Deutschland mit diesem sozialpartnerschaftlichen Ansatz global erfolgreich positionieren.“

Interview zur Fachkonferenz Work in Progress - Video 3

Richtige Bildung für den digitalen Wandel


Zusätzlich wird lebenslanges Lernen immer mehr zur Selbstverständlichkeit – Bildungsprogramme müssen auch auf die Anforderungen digitaler Geschäftsmodelle ausgerichtet werden. Es ist wichtig, die Ängste der Menschen ernst zu nehmen, neue Arbeitskonzepte aufzuzeigen und Fachkräfte weiter zu bilden. Dazu sagte Staatssekretär Prof. Dr Lukas (BMBF) „Wir müssen die Arbeitswelt der Zukunft so gestalten, dass alle Menschen die Chance haben, ihre Talente zu entfalten und ihren wirtschaftlichen Wohlstand zu sichern.“ Kooperationen wie die Plattform Industrie 4.0 sind dabei ein innovatives und gut funktionierendes Beispiel für gemeinsames Lernen und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Interview zur Fachkonferenz Work in Progress - Video 1

Gemeinsam in die Zukunft


In den interaktiven Sessions der Konferenz und im Plenum wurde immer wieder deutlich, wie relevant Kooperation für die erfolgreiche Digitalisierung der Industrie ist: Ob es um die Zusammenarbeit mit KI, agiles Arbeiten oder lebenslanges Lernen geht – die Arbeitsräume der Zukunft lassen sich am besten gemeinsam gestalten. Im Veranstaltungsbericht (erscheint in Kürze an dieser Stelle) erhalten sie einen Einblick in den Tag mit den wichtigsten Ergebnissen.

Interview zur Fachkonferenz Work in Progress - Video 2

Die Teilnehmer*innen des Podiums im Titelbild waren: Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Prof. Dr. Svenja Falk, Managing Director, Accenture Research, Dr. Ulrich Nussbaum, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jörg Hofmann, Vorsitzender, IG Metall (vlnr.)