Daten als Produktionsfaktor: Bedeutung und Mehrwert industrieller Datenökosysteme 

Industrielle Daten werden zunehmend zum entscheidenden Produktionsfaktor für die deutsche Wirtschaft. Im Webtalk stellen die Autorinnen und Autoren der gleichnamigen Studie die wesentlichsten Ergebnisse vor und zeigen, welches Potenzial in Datenökosystemen und Datenräumen für Unternehmen und ganze Wertschöpfungsketten steckt und warum bestehende Datenökosysteme bislang noch nicht ihr volles wirtschaftliches Potenzial entfalten.  

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bereits zahlreiche Technologien, Standards und regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen wurden, die breite wirtschaftliche Nutzung jedoch noch aussteht. Dabei bergen Datenräume erhebliche wirtschaftliche Vorteile.

Die Studie beziffert das volkswirtschaftliche Potenzial allein für die Branchen Automobil, Maschinenbau sowie Chemie und Pharma auf bis zu 7,5 Milliarden Euro. Besonders große Hebel liegen in Anwendungsfällen wie Qualitätsmanagement, Rückrufprozessen, Condition Monitoring und der Optimierung von Produktionsabläufen.  

Gleichzeitig zeigt die Analyse, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen Unterstützung benötigen, um von Datenräumen zu profitieren. Faire Value-Sharing-Modelle, interoperable Standards und wirtschaftlich attraktive Einstiegslösungen sind entscheidend für eine breite Akzeptanz.