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Selbstgesteuerte Fertigungsauftragsabwicklung

Einleitung

Kernvision von Industrie 4.0: Aufträge werden zu Beginn des Prozesses mit allen Informationen und Daten versorgt, die der eigene Fertigungsauftrag erfordert.

© gettyimages/baranozdemir

Kernvision von Industrie 4.0: Aufträge werden zu Beginn des Prozesses mit allen Informationen und Daten versorgt, die der eigene Fertigungsauftrag erfordert. Die Planung des Fertigungsablaufs erfolgt dann dezentral und selbstorganisiert: Das Bauteil führt seine Informationen mit und orientiert sich auf Basis der aktuellen Gesamtsituation (Störungen, Wartezeiten, Auslastungen, Status des Auftrags, etc.) durch die Produktion. Engpässe oder Umplanungen sind auf diese Weise wesentlich leichter möglich. Werkstücke und Bauteile bewegen sich autonom und steuern ihren eigenen Produktionsprozess.
Die Intervention des übergreifenden Produktionsplanungs- und Steuerungssystems beschränkt sich auf die Optimierung der Regelungsmechanismen der Selbstorganisation, erfordern jedoch kaum noch Interventionen auf Ebene der einzelnen Abläufe. Die Sinnfälligkeit dieser Vision dürfte sich jedoch auf eng begrenzte Business Cases beschränken (kleinste Losgrößen, starke Auslastungsschwankung, redundant ausgelegter Maschinenpark, etc.).

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