Staatssekretärin Brigitte Zypries

© BMWi/Maurice Weiss

Berlin, 28.1.2016. Die Digitalisierung der Wirtschaft verändert die Arbeitswelt. Vor diesem Hintergrund luden Bundesministerin Andrea Nahles und Staatssekretärin Brigitte Zypries am 28. Januar Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zum Kongress „Arbeiten in der digitalen Welt – Mensch | Organisation | Technik“, um Trends, Perspektiven und Chancen dieses Wandels zu diskutieren. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) setzten mit dem Programm ein klares Zeichen für die Belange sowohl von Arbeitnehmern als auch von Betriebe und Unternehmern.

Als zentrale Allianz für die koordinierte Gestaltung des digitalen Strukturwandels der Industrie in Deutschland begrüßt die Plattform Industrie 4.0 diese Veranstaltung als wichtigen Meilenstein. Auch in der Plattform Industrie 4.0 erarbeitet die Arbeitsgruppe „Arbeit, Aus- und Weiterbildung“ Handlungsempfehlungen zu den Themen Arbeit, Aus- und Weiterbildung in der Industrie 4.0. Unter Leitung der IG Metall erörtern sie unter anderem die veränderten Anforderungen an Arbeitsorganisation, Qualifizierung und Kompetenzen von Führungskräften und Beschäftigten.

Im Mittelpunkt des Kongresses beleuchteten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft Perspektiven der zukünftigen Arbeitsorganisation in der Industrie, die auch im Fokus der Arbeitsgruppe stehen: Welche Herausforderungen entstehen durch die technischen Entwicklungen für die Felder Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Arbeitsrecht? Welche neuen Tätigkeitsfelder entstehen durch die vierte industrielle Revolution und welche Anforderungen bedeuten sie für die Kompetenzentwicklung und die Qualifizierung von Beschäftigten? Und: Wie können betrieblichen und sozialen Belange in der Arbeitswelt 4.0 miteinander vereinbart werden?

Das Programm zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.