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Vorstellung der Ergebnisse der Breakout-Sessions

© Geschäftsstelle Plattform Industrie 4.0, Christina Leimbach

Beim Fachtag kamen Expertinnen und Experten der Plattform Industrie 4.0 mit weiteren juristischen Fachleuten in Berlin zusammen, um sich zu den rechtlichen Voraussetzungen für industrielle Datenräume auszutauschen. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen kollaborative Datenräume, multilaterales Datenteilen und der Data Act der EU-Kommission.

Zum Einstieg in die Vision und Praxis von Datenräumen erwarteten die Teilnehmenden zwei Impulsvorträge. Im ersten Beitrag erläuterten Nina Stock und Peter Ittenbach aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Rolle und Vision der Initiative Manufacturing-X für die Industrie 4.0. Im Vordergrund stand das Schaffen von resilienten und nachhaltigen Wertschöpfungsnetzwerken einer intelligent verknüpften Industrie. Im zweiten Impulsvortrag gab Prof. Dr. Matthias Leistner, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums, Informationsrecht und IT-Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Einblicke in die rechtlichen Herausforderungen, vor denen die Industrie im Hinblick auf kollaborative Datenräume steht. Beispiele sind Regulierung und das Teilen von Informationen.

Für rege Beteiligung sorgten auch die drei Breakout-Sessions. Diese ermöglichten den Teilnehmenden, Rechtsfragen zu Datenräumen in der praktischen Umsetzung zu diskutieren. Im Rahmen der Breakout-Session zum Collaborative Condition Monitoring (CCM), dem multilateralen Datenteilen, wurden z. B. rechtliche Rahmenbedingungen für Datenökosysteme an einem anschaulichen Beispiel eines Komponentenlieferanten durchgespielt.

Den abschließenden Höhepunkt des Fachtags bildete die Podiumsdiskussion „Kampf um die Daten – Ist innovative Regulierung die Lösung für unternehmensgetriebene Kollaborationen?“. Es wurden die neuesten gesetzgeberischen Entwicklungen zum Data Act diskutiert, einem der großen Elemente der europäischen Datenstrategie. Der Data Act soll unter anderem den Abruf personenbezogener Daten, die aus der EU stammen, aus einem Drittland verhindern, wenn dabei nationales oder europäischem Recht verletzt wird. Weitere Hintergründe zum Data Act.