Cover: Veranstaltung der Big Data Value Association Bild vergrößern: Cover: Veranstaltung der Big Data Value Association

Das Publikum zeigte großes Interesse an der Diskussion: Sie stellten u.a. den beiden Experten Stefan Hoppe (OPCF, unten links) und Michael Hoffmeister (Festo, unten rechts) ihre Fragen. Anja Simon (LNI 4.0, oben rechts) koordinierte über den Chat.

© Big Data Value Association

Der Demonstrator beweist am Beispiel eines Reportings von CO2-Emissionsdaten: Unterschiedliche Datenerfassungssysteme in der Produktion sind über Plattformen, Unternehmensstandorte und Länder hinweg interoperabel. Solche Systeme sind z.B. die Verwaltungsschale (engl. Asset Administration Shell – AAS; Plattform Industrie 4.0) und das Smart Manufacturing Profile (SMP; CESMII). Damit können zukünftig auch Maschinendaten vernetzt werden.

In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe entwickelten die Plattform Industrie 4.0 und CESMII - The Smart Manufacturing Institute den Demonstrator zusammen mit dem LNI 4.0 - Labs Network Industrie 4.0, der OPC Foundation und namhaften Unternehmen.

Der Demonstrator misst und berechnet CO2-Emissionen, die bei der Produktion entstehen. Bild vergrößern: Der Demonstrator misst und berechnet CO2-Emissionen, die bei der Produktion entstehen.

Der Demonstrator misst und berechnet CO2-Emissionen, die bei der Produktion entstehen.

© Plattform Industrie 4.0

Die Kooperationspartner stellten vor, was der Demonstrator kann, die Idee dahinter und wo die Reise hingeht. Anja Simon vom LNI 4.0 führte durch die Präsentation. Leiter der Task Force „Industrie 4.0 & Nachhaltigkeit“ der Plattform Industrie 4.0 Peter Post zeigte drei Entwicklungsphasen in eine digitale, vernetzte und nachhaltige Produktion der Zukunft. Er ging auf Unternehmensbeispiele ein, die Interoperabilität als Schlüssel zum Erfolg für eine nachhaltigere Produktion haben. Michael Hoffmeister von Festo ist Standardisierungs-Experte in der Plattform und betonte, dass Wissenstransfer über Lernmaschinen und Demonstratoren wie diesen von entscheidender Bedeutung seien. Er gab einen Überblick über die Ziele des Demonstrators und die Herausforderungen, z. B. bei der Datenintegration.

Michael Hoffmeister (Festo, Plattform Industrie 4.0) zeigte in einem Video, wie das Carbon Monitoring im Demonstrator über den AASX-Package-Explorer aussieht. Bild vergrößern: Michael Hoffmeister (Festo, Plattform Industrie 4.0) zeigte in einem Video, wie das Carbon Monitoring im Demonstrator über den AASX-Package-Explorer aussieht.

Michael Hoffmeister (Festo, Plattform Industrie 4.0) zeigte in einem Video, wie das Carbon Monitoring im Demonstrator über den AASX-Package-Explorer aussieht.

© Big Data Value Association

Stefan Hoppe von der OPC Foundation gab eine Einführung in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von OPC UA für eine sichere und standardisierte Kommunikation zwischen Maschinen und Assets. Den Aufbau und die Architektur des Demonstrators beschrieb Erich Barnstedt von Microsoft. Durch die Nutzung eines etablierten offenen Standards (OPC UA) und eine Anbindung an die Cloud (UA Cloud Library) können in der Produktion anfallende Emissionsdaten digital erfasst und über offene, standardisierte Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden. Jonathan Wise von CESMII widmete sich abschließend der Frage, wie Maschinen im internationalen Kontext interoperabel zusammenarbeiten können: Das funktioniert, da die Smart Manufacturing Profiles konzeptionell und strukturell den Teilmodellen einer Verwaltungsschale entsprechen. Beide Länder verwenden also das gleiche Informationsmodell.

Weitere Beweggründe für den Aufbau des Demonstrators und wie er genau funktioniert, erfahren Sie im Factsheet oder im Video der Präsentation auf dem EBDVF (YouTube).

Das European Big Data Value Forum ist eine Veranstaltung der Big Data Value Association (BDVA) und der Europäischen Kommission (DG CNECT).

Save-the-Date: Werfen Sie einen Live-Blick auf den Demonstrator für Interoperabilität! Am Stand der OPC Foundation und Vernetzung zur Plattform Industrie 4.0 auf der Hannover Messe 2022 vom 30.5. bis 2.6.2022.