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Die Hannover Messe steht unmittelbar bevor und ist als Leitmesse der Industrie ein Fixpunkt in der Planung der Plattform Industrie 4.0. Genau der richtige Zeitpunkt, um bei Henning Banthien nachzufragen: Was haben wir uns vorgenommen, was haben wir davon bisher erreicht und wie soll es weitergehen? Henning Banthien ist Secretary General der Geschäftsstelle der Plattform Industrie 4.0.
Henning Banthien, Secretary General der Plattform Industrie 4.0, auf dem Industrial Internet Summit 2017 in Beijing
Frage 1: Die Hannover Messe naht – Zeit Bilanz zu ziehen: Was hat die Plattform in den letzten 12 Monaten erreicht?
Wir können auf ein sehr lebhaftes und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Wir konnten neue Partnerschaften aufbauen und haben bei den Grundlagen für die Industrie 4.0 einen entscheidenden Durchbruch erzielt:
Letzten Sommer haben wir gemeinsam mit Frankreich und Italien die trilaterale Kooperation gegründet. Unser gemeinsames Ziel war und ist es, die Digitalisierung des europäischen Industriesektors zu fördern – alles in enger Zusammenarbeit mit der EU-Kommission. Nach nur sechs Monaten sind wir in einem dynamischen Austausch zu Standardisierung, Mittelstandsunterstützung und rechtlichen Rahmenbedingungen und legen mit den Positionspapieren zur Standardisierung und Data Ownership erste, mit den europäischen Partnern abgestimmte konkrete Ergebnisse vor.
Wir haben einen ganz wichtigen Schritt auf dem Weg zur Interoperabilität in digitalen Ökosystemen gemacht: Unsere Expertinnen und Experten haben mit der Verwaltungsschale einen einheitlichen „Internet-Auftritt“ von Industrie 4.0-Komponenten entwickelt. Die Verwaltungsschale stellt eine Grundstruktur für Datenmanagement und Interaktion dar, die eine reibungslose Kommunikation zwischen den I4.0-Komponenten sicherstellen soll. Nun haben wir das Konzept bereit für die Praxis gemacht – erste Praxisumsetzungen von Unternehmen zeigen, dass der Ansatz funktioniert.
Auch in den Themenbereichen IT-Sicherheit, Recht, Forschung sowie Arbeit, Aus- und Weiterbildung habenunsere Expertinnen und Experten wegweisende Ansätze formuliert.
Frage 2: Was wird die Plattform Industrie 4.0 auf der Hannover Messe zeigen?
Unter dem Motto „Praxisnah. Wegweisend. Vernetzt.“ zeigen wir die Ergebnisse aus dem letzten Jahr Plattformarbeit, die deutlich machen, dass Industrie 4.0 kein Test- oder Versuchsthema, sondern in der Anwendung angekommen ist. Wir setzen auf dem Stand den Schwerpunkt auf die Grundlagen für die Industrie 4.0 Standardisierung. In Halle 8 können Besucherinnen und Besucher anhand von drei Exponaten erleben, wie die Verwaltungsschale in die Praxis überführt wird. Nicht nur bei uns, sondern an vielen Ständen von Unternehmen werden diese Erfolge sichtbar. Deshalb gibt es an unserem Stand einen digitalen Wegweiser, der zeigt, wo auf der Hannover Messe weitere Verwaltungsschalen-Projekte zu finden sind. Standardisierung ist natürlich nicht alles. Mit unseren Stand-Partnern, dem Labs Network Industrie 4.0 und dem Standardization Council 4.0, decken wir vom Praxistransfer für den Mittelstand bis zu internationalen Normierungsprozessen eine breite Themenpalette ab. Unser Kompass zeigt Mittelstandsangebote und Touren auf der Messe; unsere neusten Fachpublikationen halten die Fachexpertise unserer Expertinnen und Experten fest.
Den Leaders‘ Dialogue am Dienstag sollte man nicht verpassen. Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Plattform Industrie 4.0 werden führende Köpfe aus Politik und Wirtschaft einen Blick auf die Arbeitswelten und Geschäftsmodelle von morgen werfen.
Frage 3: Was hat die Plattform im Jahr 2018 und darüber hinaus vor?
Die Plattform wird verstärkt auf den breiten Praxistransfer setzen. Wir wollen unsere Lösungsansätze in allen Themenfeldern weiterentwickeln und in die Anwendung bringen – im Dialog mit dem Mittelstand, verschiedenen Branchen und Anwendungsfeldern. Nur durch eine flächendeckende Anwendung in Deutschland und einen starken Auftritt auf dem internationalen Parkett kann sich Deutschland als Leitanbieter und Leitmarkt für Industrie 4.0 positionieren.
Mit unserer neuen Arbeitsgruppe „Digitale Geschäftsmodelle in der Industrie 4.0“ erweitern wir konsequent unsere Arbeitsschwerpunkte in der I4.0-Debatte. Unternehmen sind unsicher, wie sie Daten in Geschäftsmodelle übersetzen. Und auch volkswirtschaftlich sind die Implikationen der Daten- und Plattformökonomie wenig beleuchtet. Wir werden hier Orientierung geben – mit einer Geschäftsmodell-Typologie, anschaulichen Best Practices sowie Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen.
Die Plattform wird verstärkt auf den breiten Praxistransfer setzen. Wir wollen unsere Lösungsansätze in allen Themenfeldern weiterentwickeln und in die Anwendung bringen – im Dialog mit dem Mittelstand, verschiedenen Branchen und Anwendungsfeldern. Nur durch eine flächendeckende Anwendung in Deutschland und einen starken Auftritt auf dem internationalen Parkett kann sich Deutschland als Leitanbieter und Leitmarkt für Industrie 4.0 positionieren.
Mit unserer neuen Arbeitsgruppe „Digitale Geschäftsmodelle in der Industrie 4.0“ erweitern wir konsequent unsere Arbeitsschwerpunkte in der I4.0-Debatte. Unternehmen sind unsicher, wie sie Daten in Geschäftsmodelle übersetzen. Und auch volkswirtschaftlich sind die Implikationen der Daten- und Plattformökonomie wenig beleuchtet. Wir werden hier Orientierung geben – mit einer Geschäftsmodell-Typologie, anschaulichen Best Practices sowie Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen.
Die Plattform wird verstärkt auf den breiten Praxistransfer setzen. Wir wollen unsere Lösungsansätze in allen Themenfeldern weiterentwickeln und in die Anwendung bringen – im Dialog mit dem Mittelstand, verschiedenen Branchen und Anwendungsfeldern. Nur durch eine flächendeckende Anwendung in Deutschland und einen starken Auftritt auf dem internationalen Parkett kann sich Deutschland als Leitanbieter und Leitmarkt für Industrie 4.0 positionieren.
Mit unserer neuen Arbeitsgruppe „Digitale Geschäftsmodelle in der Industrie 4.0“ erweitern wir konsequent unsere Arbeitsschwerpunkte in der I4.0-Debatte. Unternehmen sind unsicher, wie sie Daten in Geschäftsmodelle übersetzen. Und auch volkswirtschaftlich sind die Implikationen der Daten- und Plattformökonomie wenig beleuchtet. Wir werden hier Orientierung geben – mit einer Geschäftsmodell-Typologie, anschaulichen Best Practices sowie Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen.