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KoPa35c und Manufacturing-X vereint in der Plattform Industrie 4.0
Datenökosysteme auf dem Weg in den Betrieb
Einleitung
Über 200 Teilnehmende aus Industrie, Wissenschaft und Politik kamen am 28. und 29. September 2026 in Berlin zusammen, um bei der Fachveranstaltung „Zukunftsinvestitionen für die Digitale Transformation" Bilanz zu den Fördermaßnahmen KoPa 35c und Manufacturing-X zu ziehen. Auf der Veranstaltung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stand am zweiten Tag die Operationalisierung von Manufacturing-X im Zentrum – ein Thema, das direkt an die Arbeit der Plattform Industrie 4.0 anknüpft.
Über 200 Teilnehmende aus Industrie, Wissenschaft und Politik diskutierten die Ergebnisse aus KoPa35 und Manufacturing-X bei der Fachveranstaltung „Zukunftsinvestitionen für die Digitale Transformation".
In der Eröffnungskeynote machten Nadine Kanja (SAP) und Klaus Bauer (Trumpf) deutlich: Der Grundstein für industrielle Datenökosysteme ist gelegt. Die Weiterentwicklung der Manufacturing-X-Ergebnisse wird künftig in der Plattform Industrie 4.0 verankert – ein klares Signal für die Rolle der Plattform als zentrale Anlaufstelle für die nächste Phase.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Anja Misselbeck (Catena-X), Till Hertwig (GreenTwin), Jan Tulke (Construct-X) und Andreas Wollny (Chem-X) den unterschiedlichen Entwicklungsstand ihrer Projekte. Während Catena-X den Schritt in den operativen Betrieb bereits vollzogen hat, stehen Chem-X und Construct-X noch am Anfang dieser Phase. Übereinstimmend betonten die Panelist*innen: Identitätsmanagement, Einstiegshürden für neue Teilnehmende und die engere Verzahnung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bleiben zentrale Aufgaben.
Workshops: Technische Tiefe für die Praxis
In drei parallelen Tracks arbeitete die Community an konkreten Umsetzungsfragen, die unmittelbar in die Arbeit der Layer Boards und Arbeitsgruppen der Plattform einfließen:
MX Strategy: Gemeinsame Strategien für Operationalisierung und Betrieb
MX Implementation: Integration von AAS und EDC, Cross-Dataspace Data Exchange, Security-Architekturen
MX Foundations: Das MX Port Concept, Data-Readiness, KMU-Transfer und datenraumübergreifendes Identitätsmanagement
Lebhafter Austausch, viele Fragen, neue Einblicke: Die Fördermaßnahmen KoPa35c und Manufacturing-X zogen Bilanz (v.l.n.r. Johannes Diemer, Arena2036 | Dr. Carsten Ellwein, Universität Stuttgart | Marius Pohl, Cofinity-X)
Diese Themen decken sich eng mit den Schwerpunkten der Layer BoardsData und Infrastructure sowie der Arbeitsgruppe Referenzarchitekturen und Standards, die den Weg von Manufacturing-X zu IPCEI-AI aktiv mitgestaltet.
Datenökosysteme als Basis für Industrial AI
Zum Abschluss diskutierten Martina Asmuss (Siemens), Haris Avgoustinos (Expo21xx), Klaus Bauer (Trumpf) und Martin Hankel (Bosch Rexroth) die Rolle von Datenökosystemen als notwendige Grundlage für Industrial AI. Die Botschaft: Ohne die Interoperabilität und Standards aus Manufacturing-X ist der Sprung zu industrieller KI nicht möglich.
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Zukunftsinvestitionen für die digitale Transformation
Highlights der zweitägigen Fachveranstaltung zu den Fördermaßnahmen KoPa35c und Manufacturing-X mit zentralen Stimmen, Botschaften und Eindrücken.
Wie es weitergeht
Mit dem Abschluss von KoPa 35c und Manufacturing-X übernimmt die Plattform Industrie 4.0 die Aufgabe, das entstandene Momentum in die bestehenden und neuen Gremien zu überführen. Die Ergebnisse der Veranstaltung fließen direkt in die Arbeit der Layer Boards und Arbeitsgruppen ein – insbesondere dort, wo es um Datenstandards, Interoperabilität und die Skalierung industrieller Ökosysteme geht.