Gruppenfoto mit der niederländischen Delegation

Niederländisch-deutscher Austausch zu neuen Entwicklungen

© Plattform Industrie 4.0

Im Zentrum stand am Vormittag das gemeinsame Panel mit der japanischen Robot Revolution & Industrial IoT Initiative (RRI) unter dem Titel „Joint Strategy for the Future of Industry”. Beide Seiten diskutierten, wie sich resiliente Wertschöpfungsketten, gemeinsame Standards und ein geteiltes Verständnis von Industrial AI weiter vertiefen lassen – und bekräftigten damit die langjährige deutsch-japanische Zusammenarbeit. Die vor diesem Hintergrund erneuerte Kooperationsvereinbarung unterstreicht das gegenseitige Vertrauen als Produktivitätsfaktor und Basis für Wettbewerbsfähigkeit beider Nationen.

Am Messestand begrüßte die Plattform über den gesamten Tag internationale Delegationen aus Kanada, Spanien, den Niederlanden, Polen, Tunesien und China zu Gesprächen über Kooperationsmöglichkeiten sowie den Stand nationaler Industrie-4.0-Strategien.

Hohen Besuch gab es auch aus der Wirtschaft: Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, informierte sich ausführlich zu 8ra und tauschte sich mit den Beteiligten über den Aufbau einer digital souveränen Infrastruktur für Europa aus. Airbus-CTO Sabine Klauke besuchte Aerospace-X und ließ sich den aktuellen Stand des Datenraums für die Luft- und Raumfahrtindustrie vorstellen.

Ernst Stöckl-Pukall (BMWE) und Tim Höttges (CEO Telekom) sowie Marco Schuldt (BMWE) und Ralph Brinkhaus (MdB) im Gespräch (v.l.n.r.)

Interesse aus Wirtschaft und Politik: Ernst Stöckl-Pukall (BMWE) und Tim Höttges (CEO Telekom) sowie Marco Schuldt (BMWE) und Ralph Brinkhaus (MdB) im Gespräch (v.l.n.r.)

© Plattform Industrie 4.0

Auch die politische Prominenz aus Wirtschafts- und Digitalpolitik war stark vertreten. Mehrere Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger informierten sich am Stand über die Fortschritte der Plattform, die Rolle von Industrial AI und die Entwicklung der Manufacturing-X-Datenökosysteme.

Einen weiteren inhaltlichen Akzent setzte zudem die Arbeitsgruppe „Digitale Geschäftsmodelle": Sie stellte ihre neue Studie vor und diskutierte die Ergebnisse gemeinsam mit Cofinity-X und Factory-X. Im Mittelpunkt stand die Frage, was der monetäre Wertbeitrag von Datenökosystemen sein kann.