Gruppenfoto mit Teilnehmenden in der Arbeitsgruppe Rechtliche Rahmenbedingungen

Jahresauftakt: Die in der Arbeitsgruppe „Rechtliche Rahmenbedingungen“ aktiven Juristinnen und Juristen bei der 36. Sitzung bei John Deere in Mannheim

© Plattform Industrie 4.0

Jahresauftakt in der Arbeitsgruppe „Rechtliche Rahmenbedingungen“: Unter Leitung von Dr. Christine Payer kam am 15. Januar die Gruppe zu ihrer 36. Sitzung bei John Deere in Mannheim zusammen. Die Teilnehmenden diskutierten lebhaft zur geltenden Digitalgesetzgebung der EU und wie eine Position der Arbeitsgruppe hierzu lautet. Besonders im Fokus der Diskussion standen der aktuell zur Stellungnahme veröffentlichte Digital Omnibus sowie der Digital Fitness Check der EU-Kommission.

Fest steht, dass die AG ihre Unterstützung für Unternehmen in der Einordnung und Umsetzung von Regularien intensivieren wird und eine diesbezüglich engere Verzahnung mit den anderen Arbeitsgruppen der Plattform Industrie 4.0 unabdingbar ist.

Weiterhin prominent auf der Agenda der Gruppe – industrielle KI: Die derzeit dazu aktiven drei Task Forces bleiben am Thema und nehmen die rechtlichen Implikationen in den Fokus. Noch für das erste Quartal 2026 kündigte die AG hier drei neue Publikationen an. Die Anforderungen, die sich aus der aktuellen Rechtslage an eine rechtskonforme KI-Entwicklung und -Integration ergeben, demonstrierte Dr. Francesca Hennig-Possenti, Data and Artificial Intelligence Assistant General Counsel bei John Deere. Unter anderem auf ihre Einladung kam die AG am Mannheimer Standort des Landmaschinenherstellers zusammen, nicht zuletzt, um einen praktischen Einblick in industrielle KI-Integrationen zu erhalten.

Dass die Entwicklung von KI-Systemen und deren Integration in Produkte für in Europa ansässige Unternehmen aktuell an vielen Stellen herausfordernd ist, wurde mehr als deutlich. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden darauf  2026 weiterhin mit Nachdruck verweisen.