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Sagt die eine Maschine zur anderen… Plattform Industrie 4.0 startet Verbundprojekt „Verwaltungsschale vernetzt“
Einleitung
Einheitliche Vokabeln, Satzbauregeln und Dialogabläufe – Wer sich verständigen möchte, kommt an einer gemeinsamen Sprache nicht vorbei. Das gilt auch für die smarten Maschinen und Produkte in der Industrie 4.0. Jetzt hat die Plattform Industrie 4.0 hierzu ein Leuchtturmprojekt angestoßen, welches durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Ein Team bringt existierende Projekte, die die Verwaltungsschale (Asset Administration Shell - AAS) umsetzen, in einer virtuellen Testumgebung zusammen und harmonisiert ihre Sprachen. Das sichert die Interoperabilität von unterschiedlichen Verwaltungsschalen.
Vernetzt – ist das neugestartete Durchstichprojekt. Es zeigt wie die existierenden Ansätze zusammenpassen.
A: Ich hätte gern so zwei Pfund davon.
B: Auf Wiedersehen!
A: Ja, bitte
B: Was darf es sein?
A: Guten Tag!
B: Zwei Pfund von dem hier?“
Die Teilnehmer A und B in diesem Beispiel nutzen Dialogstücke, die nur in der richtigen Reihenfolge Sinn ergeben. Unsere eigene Sprache zeigt uns, wie wichtig Regeln für ein gegenseitiges Verständnis sind.
Das Gleiche trifft auf die Interaktion zwischen I4.0-Komponenten, wie Maschinen oder Produkte, zu. Erst mit einer standardisierten Sprache verstehen sich die Komponenten und können in Wertschöpfungsnetzen agil und in wechselnden Konstellationen miteinander arbeiten und kooperieren. Die Grundlagen dafür hat die Plattform Industrie 4.0 mit ihrem Verwaltungsschalen-Konzept und einer Spezifikation gelegt, die zahlreiche Umsetzungsprojekte bereits in der Praxis verwirklichen.
Innerhalb der einzelnen Projekte funktioniert die Interaktion zwischen Verwaltungsschalen gut. Doch was passiert, wenn Verwaltungsschalen aus unterschiedlichen Initiativen und Unternehmen mit verschiedenen Technologien und Implementierungsvarianten aufeinandertreffen? Nutzt der Demonstrator von SAP AIN das gleiche Vokabular wie das Projekt „BaSys.4.0“? Verstehen sie die Nachrichten richtig, die sie digital austauschen? Und: Können sie sich so unterhalten, dass sie autonom interagieren und die zu erfüllenden Aufgaben erledigen?
„Genau das untersuchen wir in den nächsten zwei Jahren. In einem virtuellen Testbed bringen wir die individuellen Einzellösungen zusammen. So können wir die Zusammenarbeit der Verwaltungsschalen analysieren, bewerten und Anforderungen an die Spezifikation der Verwaltungsschalen, einschließlich der REST-Interfacespezifikation, der I4.0-Sprache und der IT-Infrastruktur ableiten“, erklärt Christian Diedrich von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem ifak (Institut für Automation und Kommunikation) das neugestartete Durchstichprojekt „Verwaltungsschale vernetzt“. „Damit demonstrieren wir erstmals die Interoperabilität zwischen existierenden Ansätzen. Ist dies erreicht, können weitere Demonstratoren ihre Interoperabilität mit diesen Verwaltungsschalen erproben. Das bedeutet: In einem zweiten Schritt haben Anwender und KMU die Möglichkeit, ihre eigenen Verwaltungsschalen gegen das Testbed zu schalten und somit auf Kompatibilität zu überprüfen“, so Diedrich weiter.
Das Projekt wird finanziell vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und in Abstimmung mit der Plattform Industrie 4.0 von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) realisiert.
Hintergrund:
Auf dem Tag der Verwaltungsschale Ende 2017 entstand die Idee des Durchstichprojekts „Verwaltungsschale vernetzt“. Dort und auf der Nachfolgeveranstaltung verabredeten die Vertreterinnen und Vertreter aus zehn Umsetzungsprojekten und die Standardisierungsexpertinnen und -experten der Plattform Industrie 4.0 Maßnahmen, mit denen die Projekte in die Interoperabilität geführt werden können. Die Plattform-Arbeitsgruppe „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ ist Initiator und hat folgende Initiativen und Projekte angefragt, daran teilzunehmen:
BaSys4.0
RWTH Aachen
Siemens AG
SAP AIN
ifak e.V. Magdeburg
Fraunhofer IOSB-INA Lemgo im Zusammenhang mit dem Spitzencluster itsOWL
Mitsubishi Electric Europe B.V. German Branch
Expleo Germany GmbH
Geplant sind u.a. Workshops, in denen User Stories erstellt und Interaktionsprotokolle für unterschiedliche Szenarien getestet werden. Neben der Entwicklung einer Softwarespezifikation für das Testbed und eines beispielhaften Softwarequellcodes sind Plugfeste vorgesehen, auf denen Unternehmen das Zusammenspiel ihrer Implementierungen testen können. Das Projekt läuft noch bis Ende April 2021.
Interesse? Gern können Sie Teil des Projektes werden – Jetzt mitmachen!
Weiterlesen: Interview mit Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Christian Diedrich von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) und dem ifak (Institut für Automation und Kommunikation)
24.07.2019Meldung
Ich suche… Ich biete…: „Verwaltungsschale vernetzt“ bringt Standard-Service-Provider für automatische Angebote auf den Weg