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Globale Industrie an erster Stelle: Plattform Industrie 4.0 und das Industrial Internet Consortium veranstalten gemeinsame Demonstration zu IIoT-Sicherheit auf der Hannover Messe 2017
Hannover – 21. April 2017 – Der Vormarsch des industriellen Internets der Dinge (Industrial Internet of Things – IIoT) und der Industrie 4.0 bedeutet, dass Hersteller zunehmend mit vernetzten Geräten produzieren und somit Betriebsdaten mit IT-Systemen ihrer eigenen Fabrik und ihres eigenen Unternehmens teilen und auch den Informationsaustausch über ihre gesamte Wertschöpfungskette hinweg ausweiten. Diese zunehmende Digitalisierung bietet Herstellern, ihren Partnern, Zulieferern und Kunden eine große Bandbreite an Vorteilen.
In einer vernetzten Welt rückt diese robuste Konnektivität die Bedeutung der Sicherheit, sowohl innerhalb der eigenen Fabrik als auch bei allen Teilnehmern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, immer stärker in den Vordergrund. Ein einfaches, homogenes Sicherheitsumfeld gibt es nicht, stattdessen gibt es etliche verschiedene Unternehmen und Systeme, die gemeinsam funktionieren müssen.
Die gemeinsame Demonstration in Echtzeit auf der Hannover Messe zeigt, wie das jüngst von dem ICC veröffentlichte Industrial Internet Security Framework sowie die Konzepte der sicheren Zusammenarbeit in betriebsübergreifenden Umfeldern, die von der Plattform Industrie 4.0 entwickelt wurden, Anwendung finden können, um diese Herausforderung zu meistern. Bei der Demonstration wird eine echte, verteilte Umgebung mit mehreren Lieferanten nachgeahmt und Hannover Messe Demos von mehr als 20 IIC Mitgliedunternehmen und Partnerunternehmen der Plattform Industrie 4.0 jeweils in eine einheitliche Sicherheitsdemonstration integriert. Daran beteiligt sind etliche Stände auf der Hannover Messe sowie externe Standorte rund um die Welt.
Die Plattform Industrie 4.0 und das IIC arbeiten seit knapp über einem Jahr daran, den bereichsübergreifenden Ansatz des IIC mit dem Schwerpunkt Fertigungsindustrie der Plattform Industrie 4.0 zu verbinden. Das Konzept, das bei dieser Demonstration vorgestellt wird, wurde vor nur vier Monaten zum ersten Mal angewendet.
Die Demonstration zeigt, wie etliche einzelne, bereits bestehende Sicherheitssysteme zu einem Satz interagierender, industrieller Sicherheitssysteme konsolidiert werden können und dabei von Technologien und Produkten Gebrauch gemacht wird, die bereits heute existieren, um die sichere Integration von bestehenden Systemen zu demonstrieren, ohne dass dabei der Betrieb gestört wird. Sicherheitsrelevante Ereignisse werden mit dem gesamten Ökosystem geteilt, so dass alle Mitglieder der Wertschöpfungskette jedes sicherheitsrelevante Ereignis sehen können, das für sie wichtig ist.
„Es ist wirklich großartig mitzuerleben, dass so viele globale IIC Mitglieder aus verschiedenen Bereichen gemeinsam mit der Plattform Industrie 4.0 daran arbeiten, diese Demo rund um Herstellungsprozesse, bei der die Industrie an erster Stelle steht, in Echtzeit und in einem sicheren Umfeld auf die Beine zu stellen”, sagt John Tuccillo, Vorsitzender des IIC Lenkungsausschusses und Senior Vice President bei Schneider Electric.
„Die gemeinsame Demonstration ist ein wichtiger Meilenstein unserer Zusammenarbeit. Sie zeigt, dass der Austausch zwischen den Partnern zu praktischen und übertragbaren Lösungen führt. Wir sind unserer Joint Technology Group Security für die erfolgreiche Arbeit sehr dankbar”, so Henning Banthien, Generalsekretär der Plattform Industrie 4.0.
„Sicherheit ist ein wesentlicher Faktor für die industrielle Anwendung und die Demonstration auf der Hannover Messe zeigt, dass eine robuste Lösung zur Überwachung der industriellen Sicherheit bereits mit der heutigen Technologie in einem heterogenen Umfeld und über etliche Betriebe und Unternehmen hinweg erreicht werden kann“, sagt Sven Schrecker, gemeinsamer Vorsitz der IIC Arbeitsgruppe zu Sicherheit und Chefarchitekt, IoT Security Solutions, Intel.
„Das Ergebnis unserer Arbeit zeigt: der sichere Austausch von Daten über verschiedene Bereiche hinweg ist möglich. Damit ist eine zentrale Voraussetzung für sichere, betriebsübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke gegeben“, fügt Michael Jochem hinzu, Robert Bosch GmbH und Vorsitz der Plattform Industrie 4.0 Arbeitsgruppe zur Sicherheit von vernetzten Systemen.
Live Demonstration auf der Hannover Messe
Die Hauptpräsentation findet an den Ständen C24 und D24 in Halle 8 der Hannover Messe statt und live Demonstrationen sind die ganze Veranstaltung über an vielen Teilnehmerständen und -hallen zu finden, sowie an anderen Orten in Deutschland und weltweit.
Am 25. April 2017 von 9:00 - 10:00 Uhr MEZ findet eine gemeinsame Pressekonferenz auf der Hannover Messe im Kongresszentrum, Saal 15 statt.