Bereits am Vorabend kamen die AG-Mitglieder in entspannter Atmosphäre zusammen.

Bereits am Vorabend kamen die AG-Mitglieder in entspannter Atmosphäre zusammen.

© Plattform Industrie 4.0/Leo Seidel

Worauf sich die Plattformarbeit in 2017 konzentriert und was sie erreichen möchte, das haben die Mitglieder der Arbeitsgruppen der Plattform Industrie 4.0 am 23. Februar in Berlin erörtert. Auf der dritten AG-Klausurtagung kamen rund 100 Expertinnen und Experten zusammen, um die inhaltliche Arbeit in vier Themen-Workshops weiter voranzubringen und sich AG-übergreifend auszutauschen. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr: der Praxistransfer und die Umsetzung von Industrie 4.0 in der Fläche. Nun gilt es, die Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen der AGs aus den vergangenen Monaten zu priorisieren und umzusetzen. Dabei wird die enge Zusammenarbeit mit Multiplikatoren vor Ort eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig plant die Plattform, ihre Rolle als Orientierungsgeber für Unternehmen weiter zu stärken und international bestehende und neue strategische Partnerschaften weiter auf- und auszubauen.

Nach der Begrüßung durch Ministerialdirigent Markus Heß (Bundeswirtschaftsministerium) und Ministerialdirektor Dr. Wolf-Dieter Lukas (Bundesforschungsministerium) standen die Themen-Inseln der Arbeitsgruppen und Themen-Workshops auf dem Programm, um sich inhaltlich zu vernetzen – über Arbeitsgruppen-Grenzen hinweg. Die Workshops standen nach der Arbeitsphase für alle AG-Mitglieder offen, so dass die Teilnehmenden sich workshopübergreifend informieren, austauschen und Anregungen geben konnten.

Ein zentrales Workshop-Thema war die gemeinsame, arbeitsgruppenübergreifende Publikation, die zur Hannover Messe 2017 erscheinen wird. Ziel ist es, die Themen der Arbeitsgruppen zu verbinden und so einen „horizontalen Dialog“ herzustellen. Auf Basis des Szenarios „Auftragsgesteuerte Produktion (AGP)“ erarbeitet ein Team aus Vertreterinnen und Vertretern der fünf Arbeitsgruppen an Hand eines praxisnahen Anwendungsbeispiels, wie genau die verschiedenen Aspekte von Industrie 4.0 (Standards, Recht, Sicherheit und Arbeit/Mensch) zusammenspielen und wie sich die Handlungsbedarfe in den verschiedenen Bereichen auf die konkrete Praxis für KMU auswirken.

Henning Banthien, Generalsekretär der Plattform Industrie 4.0, berichtete außerdem zu den aktuellen Entwicklungen der Plattform und gab einen Ausblick auf das nächste Highlight, bei dem die Plattform aktiv mitwirkt: die G20-Konferenz „Digitising Manufacturing in the G20 – Initiatives, Best Practices and Policy Approaches“ am 16. und 17. März in Berlin, bei dem das Thema Industrie 4.0 im internationalen Kontext diskutiert wird.

Voller Saal bei der AG-Klausurtagung im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin

Voller Saal bei der AG-Klausurtagung im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin

© Plattform Industrie 4.0/Leo Seidel

Blick in den Workshop 1 zur gemeinsamen, Arbeitsgruppen-übergreifenden Publikation

Blick in den Workshop 1 zur gemeinsamen, Arbeitsgruppen-übergreifenden Publikation

© Plattform Industrie 4.0/Leo Seidel

Angeregter Austausch an einer der Themen-Inseln

Angeregter Austausch an einer der Themen-Inseln

© Plattform Industrie 4.0/Leo Seidel