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Erstes Deutsch-Chinesisches Symposium zur Intelligenten Fertigung und Vernetzung der Produktionsprozesse am 29./30. November 2016 in Berlin
Einleitung
Rund 300 Teilnehmer beider Länder folgten der Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum ersten Deutsch-Chinesischen Symposium zur Intelligenten Fertigung und Vernetzung der Produktionsprozesse.
Erstes deutsch-chinesisches Symposium unterstreicht Bedeutung von Industrie 4.0 für bilaterale Wirtschaftsbeziehungen
Die erstmalige Veranstaltung fand vom 29. bis 30. November 2016 im BMWi statt. Zwei Tage diskutierten deutsche und chinesische Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über zentrale Chancen und Herausforderungen der Intelligenten Fertigung und Vernetzung der Produktionsprozesse im Rahmen der Industrie 4.0.
Beide Seiten unterstrichen während der Veranstaltung die hohe Bedeutung, welche die Industrie 4.0 für die bilaterale Wirtschaftsbeziehung habe. Matthias Machnig, Staatssekretär im BMWi, betonte hierzu, dass das erste bilaterale Kooperationsabkommen bei Industrie 4.0 im vergangenen Jahr ganz bewusst mit China geschlossen wurde. China sei ein wichtiger Partner und für die deutsche Industrie ein zentraler Absatzmarkt. Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, bestätigte in seiner Eröffnungsrede, dass Deutschland und China Industrie 4.0 zum Vorteil beider Länder vorantreiben. Auch Prof. Huai Jinpeng, Vizeminister im Ministerium für Industrie und Informationstechnologie, unterstrich in seinen Ausführungen die offenkundigen Vorteile der deutsch-chinesischen Kooperation. Prof. Huai, der zugleich die hochrangige chinesische Delegation mit rund 150 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft leitete, bekräftigte zudem den Wert der gegenseitigen Vertrauensbildung. Diese sei ein wichtiges Fundament für die aktuelle und künftige Zusammenarbeit. Weitere Eröffnungsworte des Symposiums erfolgten durch den Botschafter der VR China in Deutschland, Shi Mingde, und Prof. Wan Gang, Minister im Ministerium für Wissenschaft und Technologie, der sich mit einer Videobotschaft an die Teilnehmer wandte.
Gruppenbild Seminar I "Intelligente Fertigung und Industrie 4.0"
Nach gemeinsamen Diskussionen und Vorträgen ging es am zweiten Tag in die vertiefte inhaltliche und fachliche Arbeit. In drei parallel stattfindenden Seminaren entlang der drei Kooperationsstränge fand ein intensiver Austausch in den Themenfeldern intelligente Fertigung / Industrie 4.0 (BMWi-MIIT), Forschungskooperation bei Industrie 4.0 (BMBF-MoST) und Standardisierung bei Industrie 4.0 (DKE-SAC) statt. Die Kooperation zwischen dem BMWi und MIIT wurde im Seminar I „Intelligente Fertigung und Industrie 4.0“ besprochen. Ausgewählte Präsentationen zu den Vorträgen aus dem Seminar finden Sie unter "Weiterführende Informationen" am Ende der Meldung.
Einig war man sich während der zwei Tage vor allem hinsichtlich des Erfordernisses, ein gemeinsames Verständnis von Industrie 4.0 zu entwickeln und die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Industrie und Wissenschaft beider Länder gemeinsam erfolgreich zusammenarbeiten können. Dies sei Grundlage für den langfristigen Erfolg der Kooperation, so beide Seiten. Zentraler Bestandteil der künftigen Zusammenarbeit bleibt zudem die deutsch-chinesische Arbeitsgruppe zur Intelligenten Fertigung sowie Vernetzung der Produktionsprozesse (AGU). Unternehmen beider Seiten können im Rahmen der AGU lösungsorientierte Vorschläge in die Kooperation einbringen (für mehr Informationen siehe bitte: www.industrie40-china.org). Ebenfalls von beiden Seiten wurde der Wunsch nach der Verstetigung und Erweiterung des politischen Dialogs geäußert. Entsprechend wird das zweite deutsch-chinesische Symposium 2017 in Peking veranstaltet und im jährlichen Rhythmus fortgesetzt.
Koordiniert wurde die Veranstaltung durch das deutsch-chinesischen Industrie 4.0 Projekt (für mehr Informationen siehe www.industrie40-china.org), welches im Auftrag des BMWi durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt wird.
Kontakt und Anfragen zum deutsch-chinesischen Industrie 4.0 Projekt der GIZ richten Sie bitte an die Projektleiterin Frau Li Tianning: info@i40-china.org