Im globalen Wettbewerb ist das Thema Industrie 4.0 eine große Chance für den Industriestandort Deutschland. Auch der Standort Sachsen möchte sich hier mit seinem Know-how einbringen. Die Region um Dresden vereint wie kaum eine andere das Wissen sowohl für die Chipherstellung und Automatisierungstechnik als auch für moderne Softwareentwicklung, im Produktionsbereich wie auch in der Mikroelektronik. Unter dem Motto „Industrie 4.0 – Sachsen stellt sich auf“ fand am 23. März 2016 eine Konferenz mit rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Internationalen Kongresszentrum in Dresden statt. Die Konferenz zielte darauf ab, dem Thema Industrie 4.0 weiter Auftrieb zu geben, den interdisziplinären Austausch zwischen den Akteuren zu fördern und sächsische Unternehmen besser zu vernetzen. Ministerpräsident Stanislaw Tillich betonte zum Auftakt der Konferenz, dass im Standort Sachsen jede Menge Potenzial steckt und dass der Freistaat bei der vierten industriellen Revolution damit Taktgeber sein kann.

Auf dem Programm der eintägigen Konferenz standen Vorträge, Gespräche und Workshops. Der Leiter der Geschäftsstelle der Plattform Industrie 4.0, Henning Banthien, übernahm die Gesamtmoderation der Konferenz. In den vier parallel stattfindenden Workshops zeigten Unternehmen anhand ihrer Best-Practice-Beispiele auf, warum sich für jedes Unternehmen das Thema Industrie 4.0 lohnt. So moderierte der stellvertretende Leiter der Plattform, Dr. Daniel Senff, den Workshop „Zwischen Werkbank und Home-Office – Digitaler Wandel der Arbeitswelten“. Mit dabei waren unter anderem Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig, der Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, Prof. Dr. Henning Kagermann, der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, und Infineon-Vorstandschef Dr. Reinhard Ploss.