Am 14. März 2016 lud der slowakische Wirtschaftsminister Vazil Hudák und die Kommissarin für den Binnenmarkt, Industrie und Unternehmertum sowie kleine und mittlere Unternehmen der Europäischen Kommission, Elzbieta Bienkowska, zur Konferenz „Smart Industry” in die historischen Gemäuer des Nationalrates nach Bratislava. In insgesamt fünf Panelsitzungen beleuchteten die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer Herausforderungen und Möglichkeiten der digitalen Transformation für Unternehmen in der Slowakei und anderer EU-Länder. Ziel des Treffens war es, insbesondere die Vernetzung von Branchen sowie die zahlreichen Faktoren, die diese beeinflussen, näher zu betrachten.

Auch die Plattform Industrie 4.0 war mit dabei: Henning Banthien, Leiter der Geschäftsstelle der Plattform, sprach auf Einladung des Wirtschaftsministers und der EU-Kommissarin in Panel III zum Thema Kooperationen und stellte die Arbeit der Plattform vor.

Auftakt der Diskussionen bildete der Austausch zwischen Hudák, dem tschechischen Minister für Industrie und Handel Jan Mládek, der britischen Staatssekretärin Baroness Neville-Rolfe und dem österreichischen Staatssekretär Harald Mahrer. Unter anderem tauschten sie sich über wesentliche politische Rahmenbedingungen aus, die Innovationen unterstützen und die die Länder für künftige Entwicklungen wappnen – anstelle dass sie nur reaktiv im Nachhinein angepasst werden. Anschließend erörterten die Anwesenden Auswirkungen der aktuellen technologischen Errungenschaften und Möglichkeiten – sowohl auf den Arbeitsmarkt, als auch für Forschung und Gesellschaft.