Damit sich interessierte Betriebe in Braunschweig und Umgebung noch intensiver mit Wirtschaft 4.0 beschäftigen können, rief die IHK Braunschweig gemeinsam mit den Arbeitgeberverbänden Region Braunschweig und Harz am 28. September den Arbeitskreis „Wirtschaft 4.0“ ins Leben. Rund 125 Vertreterinnen und Vertreter von regional ansässigen Unternehmen aus dem industriellen Kontext aber auch aus der IT-, Service- und Dienstleistungsbranche kamen zur ersten Sitzung in Braunschweig zusammen, um sich auf Themen für einen zukünftigen gemeinsamen Austausch zum Thema Wirtschaft 4.0 zu einigen.

Neben Impulsvorträgen – u.a. von Janina Henning von der Plattform Industrie 4.0 – standen Beispiele aus der Praxis im Mittelpunkt: Wie sieht eine digitale Fabrik aus? Welche neuen Beschäftigungsformen und Geschäftsmodelle tun sich auf? Und: Was muss das zukünftige Arbeitsrecht leisten? An Thementischen diskutierten die Anwesenden gemeinsam mit Expertinnen und Experten intensiv ihre Ansichten und Erfahrungen und setzten die Schwerpunkte für die zukünftige gemeinsame Arbeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten deutlich, dass es zum einen großen Bedarf an Fachexpertise und Know-How-Austausch z.B. zu Standards, Big Data oder IT-Security gibt. Unter dem Motto „Everything as a service“ werden auch smarte Services zukünftig in Industrieunternehmen eine deutlich größere Rolle spielen. Einig waren sich die Teilnehmenden darüber, dass veränderte Unternehmens- und Führungskulturen notwendig sind.

Aufgrund der großen Resonanz von vergangenen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen der IHK Braunschweig wird der Arbeitskreis das Thema Wirtschaft 4.0 weiterhin auf die Agenda setzen, Rahmenbedingungen und Unterstützungsmöglichkeiten diskutieren und konkrete praktische Hilfe für Unternehmen leisten. Die Plattform Industrie 4.0 unterstützt hier mit Vorträgen und Expertise.