Ausgelassene Stimmung beim Sekt-Empfang.

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Sommerfest an der Spree

Donnerstag, 30. Juli. Es ist 19.15 Uhr, die Abendsonne lacht über dem Spreekanal. Über 100 Menschen tummeln sich auf dem Hof des Restaurants Sarah Wiener. All diese Leute sind aus ganz Deutschland in die Hauptstadt gereist. Ob in einem Großunternehmen oder in einem kleinen Familienbetrieb, in Verbänden, Gewerkschaften oder Parteien und Forschungseinrichtungen tätig – ihre Arbeitswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch sie alle sind heute zusammengekommen. Denn sie vereint ein Ziel: die digitale Transformation „made in Germany“ voranzubringen – im Rahmen der Plattform Industrie 4.0. Und diesem Ziel sind sie in den letzten Monaten gemeinsam ein großes Stück näher gekommen. Dank der außerordentlichen Unterstützung und dem Engagement aller Plattform-Teilnehmer (mittlerweile rund 160), hat sich die Plattform Industrie 4.0 zu einem der größten Netzwerke weltweit im Bereich Digitalisierung der Industrie entwickelt.

Daher ist das Fest ein ganz Besonderes. Die Geschäftsstelle der Plattform und das Bundeswirtschaftsministerium wollen „Danke“ sagen. Was die Plattform Industrie 4.0 innerhalb so kurzer Zeit geschafft hat, ist beachtlich: Innerhalb eines Jahres veröffentlichte sie Anwendungsbeispiele, zahlreiche Leitfäden und Publikationen für den Mittelstand. Mit RAMI 4.0 brachte die Plattform richtungsweisende Maßstäbe beim Thema Standards auf den Weg und rief neue Initiativen ins Leben, um digitale Technologien noch einfacher zu testen. Das war nur mit dem Einsatz aller Beteiligten zu schaffen, wofür sich Staatssekretär Matthias Machnig (Bundeswirtschaftsministerium) am Donnerstag herzlich bei den Teilnehmenden bedankte.

Die Arbeitsgruppen denken weiter

Nach dem anregenden Sommerfest kamen die Arbeitsgruppen-Mitglieder am nächsten Tag im Bundeswirtschaftsministerium zusammen, um im Rahmen der zweiten Arbeitsgruppen-Klausur die inhaltliche Arbeit weiter voranzubringen. Nach der Begrüßung durch Dr. Wolfgang Scheremet (Bundeswirtschaftsministerium) und Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas (Bundesforschungsministerium) standen mehrere Workshops auf dem Programm, um sich zu Themen auszutauschen – über Arbeitsgruppen-Grenzen hinweg. Die Teilnehmenden spielten verschiedene Anwendungsszenarien durch und konnten so neue Anknüpfungspunkte und Gebiete herausfinden, die über die bisherigen Arbeitsschwerpunkte hinausgehen.

Henning Banthien, Leiter der Geschäftsstelle der Plattform Industrie 4.0, berichtete außerdem zu den aktuellen Entwicklungen der Plattform und gab einen Ausblick auf den kommenden IT-Gipfel am 17. und 18. November in Saarbrücken, bei dem das Thema digitale Bildung im Mittelpunkt steht. Neben rund 90 Arbeitsgruppen-Mitgliedern waren auch Vertreterinnen und Vertreter des wissenschaftlichen Beirats bei der Klausurtagung am Freitag in Berlin mit dabei.

Begrüßung durch Dr. Wolfgang Scheremet

Begrüßung durch Dr. Wolfgang Scheremet

© BMWi / Anja Blumentritt

Themeninsel der AG 5

Themeninsel der AG 5

© BMWi / Anja Blumentritt

Themeninsel der AG 1

Themeninsel der AG 1

© BMWi / Anja Blumentritt

Themeninsel der Geschäftsstelle der Plattform Industrie 4.0

Themeninsel der Geschäftsstelle der Plattform Industrie 4.0

© BMWi / Anja Blumentritt