Knapp 6 Monate sind vergangen, seit die Plattform Industrie 4.0 mit neuen Akteuren und erweiterten Themenschwerpunkten ihre Arbeit aufnahm. Nach einer intensiven Startphase verabschiedet die Leitung der Plattform nun ein Memorandum aller an der Plattform beteiligten Akteure – und bekräftigt damit den gemeinsamen Schulterschluss zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften, um die vierte industrielle Revolution in Deutschland zusammen erfolgreich zu gestalten. Denn nur wenn alle relevanten Akteure an einem Tisch sitzen, kann in Deutschland auf Herausforderungen frühzeitig reagiert und die notwendigen Weichen gestellt werden.

Derzeit sind mehr als 200 Akteure aus 80 Organisationen branchenübergreifend in der Plattform Industrie 4.0 eingebunden, mit dem Ziel Chancen und Risiken zu identifizieren und gemeinsam Lösungen zu entwerfen. In Gremien- und Arbeitsgruppensitzungen tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Plattform über bisherige Erfahrungen und Erkenntnisse zur aktuell geführten Debatte zum Thema Industrie 4.0 aus. Als Zwischenergebnis entstand das Memorandum der Plattform Industrie 4.0: Es spiegelt das Selbstverständnis aller an der Plattform beteiligten Akteure wieder und beinhaltet Aussagen über die Arbeitsweise und Zielstellung der Plattform. So haben sich die Akteure der Plattform zwei zentrale Ziele gesetzt: Eine hohe Wirksamkeit für die Industrie zu erreichen und eine breite Wahrnehmung des Nutzens der digitalisierten Produktion in der Öffentlichkeit zu fördern.

Nächster Meilenstein der Plattform ist der IT-Gipfel am 18. und 19. November 2015 in Berlin. Dort präsentiert die Plattform vor allem Projekte aus der Praxis, um Einblicke in den Arbeitsalltag der Industrie 4.0 zu geben und zu zeigen, wo Unternehmen in Deutschland schon heute auf eine intelligente, vernetzte Produktion setzen. Eine Online-Landkarte wird diese Beispiele am Mitte November für die Öffentlichkeit anschaulich präsentieren.