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Veröffentlichung 23.03.2026 -

Leitlinien und bewährte Praktiken zur Umsetzung der AAS-Backend-Integration

Einleitung

Schnelle Orienierung für den Einstieg in die AAS-Integration

Leitlinien zur AAS-Backend-Integration (cover)

Unternehmensindividuelle Assets – also wichtige Objekte wie eine Maschine, ein Produkt oder ein Bauteil – werden heute oft in vielen unterschiedlichen IT- und OT-Systemen beschrieben. Diese Systeme sind meist nicht kompatibel, wodurch Datensilos entstehen sowie ein hoher manueller Aufwand und Fehler bestehen, sollen Daten an andere Parteien übergeben oder mit deren Daten in Kontext gestellt werden. In der Folge benutzen Unternehmen ihre Daten daher nur begrenzt für Digitalisierung, Automatisierung oder zur Erfüllung neuer regulatorischer Anforderungen wie den Digitalen Produktpass. Wie die bestehende Systemlandschaft sinnvoll an die Asset Administration Shell (AAS) angebunden werden kann, um Asset-Daten einheitlich nutzbar zu machen, stellt für viele Unternehmen, insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe, eine Herausforderung dar.

Mit der vorliegenden Publikation vermittelt das Autorenteam der Arbeitsgruppe Referenzarchitekturen und Standrads (AG1) verständliches Grundwissen zur AAS als standardisiertem digitalen Abbild eines Assets. Sie erklärt, wie Unternehmen relevante Systeme identifizieren, welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen nötig sind und wie sich IT- und OT-Systeme an die AAS anbinden lassen. Über verschiedene Integrationsansätze und anhand einiger Praxis-Beispiele wird verdeutlicht, wie Daten strukturiert, vereinheitlicht und automatisiert bereitgestellt werden können.

Die Publikation bietet schnelle Orientierung für den Einstieg in die AAS-Integration. Unternehmen erfahren, wie sie ihre fragmentierte Systemlandschaft Schritt für Schritt harmonisieren, Integrationsprojekte planbar machen und spätere Erweiterungen leichter umsetzen. Die aufgeführten Praxisbeispiele machen typische Herausforderungen deutlich und zeigen, wie diese gelöst werden können, sodass langfristig eine zuverlässige, einheitliche Datenbasis entsteht – als Fundament für effiziente Prozesse und erfolgreiche Digitalisierung.

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