Anwendungsbeispiele: Produzierende Industrie
Wertschöpfungsbereich: Produktion & Lieferkette
Entwicklungsstadium: Marktreife / produktiver Einsatz
Unternehmensgröße: 1 - 250 Mitarbeiter
Region: Rheinland-Pfalz
Halbtägige Schulungen, hier mit den PrintoLUX-Mitarbeitern Daniel Becker (links) und Jens Jonderko. Bild vergrößern: Halbtägige Schulungen, hier mit den PrintoLUX-Mitarbeitern Daniel Becker (links) und Jens Jonderko.

Halbtägige Schulungen, hier mit den PrintoLUX-Mitarbeitern Daniel Becker (links) und Jens Jonderko.

© PrintoLUX GmbH

Welche Herausforderungen galt es zu lösen und welcher konkrete Nutzen ergab sich?

Bei der industriellen Kennzeichnung sind die Anforderungen in jüngerer Zeit deutlich gestiegen, besonders hinsichtlich folgender Aspekte:

  • Hohe Beständigkeit gegenüber thermischen, physischen und chemischen Beanspruchungen
  • Darstellungsqualität (kleinste Typo, unterschiedliche internationale Schriftzeichen inkl. Chinesisch, Arabisch u.a., Farben, 2-D-Codes, etc.)
  • Flexibilität des Schildmaterials (Metall, Folie, Kunststoffe, ...)
  • Wirtschaftlichkeit

Dabei zeigen sich konventionelle Herstellungsverfahren (z.B. Gravur und Siebdruck) nur noch eingeschränkt brauchbar, was häufig zum parallelen und aufwändigen Einsatz mehrerer Verfahren führt.

Mit PrintoLUX® gibt es seit 2008 ein umfassend einsetzbares Verfahren zur Herstellung von Kennzeichnungen. Das patentierte Verfahren verkörpert eine Variante des Digitaldrucks und überzeugt eine Vielzahl von Anwendern durch die Realisierung des Anspruchs „Ein einziges Verfahren für alle Anforderungen“ – einfach gesagt: „Eins für Alles!“

PrintoLUX® hat das industrielle Kennzeichen nachweislich und erheblich optimiert. Im Maschinenbau und Anlagenbau sparen Anwender des Verfahrens nicht 3 oder 4 Prozent der bisherigen Ausgaben, sondern 30 oder 40 Prozent. Anspruchsvolles, flexibles und zeitsparendes Kennzeichnen mit PrintoLUX® zeigt sich in der Praxis als wirksames Instrument der Prozessvereinfachung.

Wie lässt sich der Industrie 4.0-Lösungsansatz beschreiben?

Durch das spezifische und Zusammenwirken der einzelnen Komponenten des PrintoLUX®-Verfahrens (zertifizierte Schildmaterialien aus Metall, Kunststoff und Folie; Vorbehandlung, Spezialtinten, Drucksystem, Software und Wärmeeinheit) sind industriell eingesetzte Kennzeichnen schnell, wirtschaftlich, mobil, variantenreich, in besonderer Darstellungsqualität und hoher Beständigkeit herzustellen.

Das 2017 auf den Markt gebrachte PrintoLUX®-FB-20/400-STONE Bild vergrößern: Das 2017 auf den Markt gebrachte PrintoLUX®-FB-20/400-STONE

Das 2017 auf den Markt gebrachte PrintoLUX®-FB-20/400-STONE

© PrintoLUX GmbH

Was konnte erreicht werden?

  • Wo in der Industrie (oft Maschinen- und Anlagenbau) für die Herstellung benötigter Kennzeichen bisher mehrere Verfahren eingesetzt wurden, kann jetzt mit einem einzigen Verfahren gearbeitet werden („Eins für Alles“).
  • Leistungskraft, einfache Handhabung und Wirtschaftlichkeit des PrintoLUX®-Verfahrens werden von der deutschen Automobilindustrie registriert und genutzt.
  • Auch namhafte Maschinen- und Anlagenbauer zählen zu den Anwendern des PrintoLUX®-Verfahrens.
  • Bei Anwendern sind Einsparungen von mehr als 30% die Regel.

Mit welchen Maßnahmen wurde die Lösung erreicht?

Das Zusammenwirken folgender Komponenten realisiert die Stärken des PrintoLUX®-Verfahrens:

  • von PrintoLUX® als geeignet ausgewählte, getestete und zertifizierte Schildmaterialien
  • eigenentwickelte und in Deutschland selbst produzierte Drucksysteme in unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichen Auslegungen
  • wasserbasierte, gesundheitlich unbedenkliche Tinten
  • Wärmeeinheiten zur Thermohärtung.

Was können andere davon lernen?

Die erfolgreiche Entwicklung des PrintoLUX®-Verfahrens hat in der gesamten Automobilindustrie dazu geführt, den wenig beachteten Bereich der Kennzeichnung kritisch auf seine wirtschaftliche Relevanz und Optimierbarkeit zu überprüfen. – Auch für andere Industriebetriebe bietet die Erfolgsgeschichte des PrintoLUX®-Verfahrens Anlass, die eigene Organisation der Kennzeichnungsherstellung auf den Prüfstand zu stellen und nach Optimierungspotenzialen zu befragen.