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Welche Herausforderungen galt es zu lösen und welcher konkrete Nutzen ergab sich?
Für Mosca bot sich die Chance, sich als Technologieführer zu behaupten. Mosca möchte damit für zukünftige Anforderungen vorbereitet sein.
Durch die flexibilisierte Einbindung der Maschine in das Kundennetzwerk erhöhte sich die Wirtschaftlichkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit. Neue Geschäftsmodelle und neue funktionale Möglichkeiten sind technologisch vorbereitet und können nun umgesetzt werden.
Bei dem Projekt MOSCA 4.0 handelt es sich um die Entwicklung von Produkten (Maschinen), welche es dem Kunden einfach ermöglichen, Industrie 4.0 zu realisieren. Der Erfolg basiert dabei auf der gewonnenen Flexibilität, dem flexiblen Datenaustausch und damit der besseren Einbindung der Maschinen in die Kundenanlage. Die bessere Einbindung geht einher mit besserer Ergonomie. Neue Geschäftsmodelle wie z.B. Leasingmaschinen wurden erst durch diese Technik ermöglicht.
Wie lässt sich der Industrie 4.0-Lösungsansatz beschreiben?
MOSCA-Maschinen der neuen Generation stellen herstellerunabhängige, offene Datenschnittstellen (wie z.B. JSON, VNC, OPC_UA) für die horizontale und vertikale Vernetzung über alle Ebenen hinweg zur Verfügung. Über einen Web-Browser im Netzwerk kann der aktuelle Zustand sowie das aktuelle Produktionslos der Maschine ständig beobachtet werden. Diese Funktionalität wird unter dem Namen RMI – Remote Monitoring Interface, angeboten. Über den vorbereiteten Fernzugriff kann die Maschine ortsunabhängig gepflegt, konfiguriert und parametriert werden. Außerdem lässt sich die Maschine problemlos in den Leitstand bestehender Anlagen integrieren.
Die eigentliche Maschinenkommunikation basiert auf der herstellerunabhängigen Datenschnittstelle OPC_UA. Über diese Kommunikation tauscht die Maschine nicht nur eine Vielzahl von Informationen, sie kann hierüber auch mit komplexen Rezepturdaten, synchronisiert mit dem Maschinenablauf, versorgt werden.
Was konnte erreicht werden?
Durch die Einführung der „Vernetzte Maschinen für nachhaltiges End-of-Line-Packaging“ konnte der Wettbewerbsvorteil als wirtschaftlicher Nutzen nachgewiesen werden. Als weiteren Nutzen konnten eine höhere Transparenz von Daten, eine bessere Informationsbereitstellung, effizientere Prozesse, Ergonomieverbesserungen und Technologieführerschaft erzielt werden.
MOSCA-Maschinen der neuen Generation stellen herstellerunabhängige, offene Datenschnittstellen (wie z.B. JSON, VNC, OPC_UA) für die horizontale und vertikale Vernetzung über alle Ebenen hinweg zur Verfügung.
Was können andere davon lernen?
Das Thema „ Industrie 4.0“ allgemein, das Projekt im Speziellen, werden nach wie vor stark in den Bereich „Technik“ eingeordnet. Erst langsam erkannten die anderen betroffenen Bereiche die Vorzüge und dass sie durch dieses Thema direkt tangiert werden. Werbung, Vermarktung, neue Geschäftsmodelle und Kundenberatung beschäftigten sich deshalb zunehmend mit diesem Thema. Industrie 4.0 muss als gesamtbetrieblicher Weg gesehen werden.
Weiterführende Informationen
Externer Link:Mosca berichtet über die Auszeichnung als einer der „100 Orte für Industrie 4.0“