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Welche Herausforderungen galt es zu lösen und welcher konkrete Nutzen ergab sich?
Der enorme Wettbewerbsdruck, unter dem Fertigungsunternehmen stehen und der mit Industrie 4.0 weiter steigen wird, fordert maximale Effizienz und Qualität der Produktionsprozesse. Die Unternehmen müssen flexibel und schnell auf unerwartete Änderungen reagieren können, um alle Ressourcen in Summe möglichst effizient einzusetzen. Diese Anforderungen zwingen die Unternehmen zum Einsatz innovativer Technologien – nicht zuletzt um die stetig wachsende Komplexität zu beherrschen, die sich aus der steigenden Produktvielfalt und immer kürzere Produktlebenszyklen ergibt. Mitarbeiter und Management brauchen daher verlässliche Informationen in Form von Kennzahlen, um darauf basierend sowohl kurzfristige als auch weitreichende Entscheidungen treffen zu können. Ein MES wie HYDRA von MPDV ist hierfür das passende Werkzeug – heute und auch in Zukunft.
„Der effiziente Einsatz von Ressourcen aller Art ist heute bereits wettbewerbsentscheidend und wird es mit Industrie 4.0 noch mehr werden. Ein MES System wie HYDRA von MPDV verarbeitet vorhandene Daten (Big Data) zu verwertbaren Informationen (Smart Data), um damit die Prozesse fertigender Unternehmen kontinuierlich zu überwachen, zu steuern und zu optimieren. Nur so kann das Ziel einer gewinnbringenden Industrie 4.0 erreicht werden.“ (Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, geschäftsführender Gesellschafter der MPDV Mikrolab GmbH).
Wie lässt sich der Industrie 4.0-Lösungsansatz beschreiben?
Das MES HYDRA basiert auf der VDI-Richtlinie 5600 und deckt die darin geforderte Funktionsbreite komplett ab. Eine flächendeckende Erfassung von Echtzeitdaten insbesondere im Shopfloor stellt sicher, dass alle Entscheidungen und Optimierungen auf Basis verlässlicher Informationen getroffen werden. Dabei unterstützen moderne Technologien aus Bereichen wie Big Data und Business Intelligence.
Was konnte erreicht werden?
Vielen Anwendern wie z.B. dem Formteilfertiger RUCH NOVAPLAST bietet das MES HYDRA alle benötigten Funktionen, um die eigene Produktion zu überwachen und zu steuern. Produktivitätskennzahlen werden automatisch vom MES generiert. Oftmals können bereits in den ersten zwei Jahren Kennzahlen wie der OEE-Index um mehr als 15% verbessert werden. Das entspricht nicht selten einem Einsparpotenzial im hohen sechsstelligen Eurobereich. Damit amortisiert sich die Investition in HYDRA bereits nach kurzer Zeit um ein Vielfaches. Andere Unternehmen steigern Ihre Produktivität dermaßen, dass über 20% mehr Aufträge angenommen und gefertigt werden können. In der Regel nutzen Fertigungsunternehmen die Chance, die zusätzlichen Kapazitäten produktiv zu nutzen anstatt Personal abzubauen. Somit sichert der konsequente Einsatz eines MES-Systems Arbeitsplätze in Deutschland, da dadurch die Produktion wirtschaftlich und im Land bleibt.
Mit welchen Maßnahmen wurde die Lösung erreicht?
MPDV gilt als Vorreiter des MES-Gedankens und hat im Rahmen der VDI-Richtlinie 5600 maßgeblich zur Prägung des Begriffs und der Softwarekategorie MES beigetragen. Auch heute noch zählt MPDV zu den Taktschlägern des MES-Marktes. Mit Industrie 4.0 wird das MES zur zentralen Instanz in jedem Fertigungsunternehmen. Daher engagiert sich MPDV auch weiterhin im Sinne einer Standardisierung (z.B. im VDI/VDE GMA Fachausschuss 7.21 „Industrie 4.0“) und dafür, dass die Unternehmen verstehen, was mit Industrie 4.0 erreicht werden kann.
Was können andere davon lernen?
Im Jahr 2011 gründete MPDV zusammen mit anderen MES-Anbietern den MES D.A.CH-Verband, der sich um die Belange deutschsprachiger Unternehmen kümmert und über den aktuell auch die standardisierte Maschinenschnittstelle UMCM (www.umcm.de) am Markt etabliert wird – ein weiterer Baustein für die Vernetzung der Produktion im Sinne der Industrie 4.0.
Das MES HYDRA ist die Summe aus Kompetenz und Praxiserfahrung der MES-Experten von MPDV und unterstützt heute mehr als 880 Unternehmen weltweit dabei, effizienter zu produzieren.