Pressemitteilung

Fundament für Industrie 4.0-Ökosysteme gelegt: Plattform Industrie 4.0 liefert Blaupause für die smarte Vernetzung von Assets

Die Plattform Industrie 4.0 erweitert am 27. November 2018 auf der Fachmesse „SPS Drives“ ihre Publikationsreihe zur Verwaltungsschale. Im Detail stellen die Expertinnen und Experten der Plattform dar, wie Unternehmen Assets, d.h. Hard- und Softwarekomponenten in der Produktion, mithilfe der Verwaltungsschale vernetzen können. Damit vervollständigt die Plattform die Grundlage, um digitale Ökosysteme so aufzubauen, dass alle Assets interoperabel zusammenwirken.

Ausstellung der Industrie 4.0 Verwaltungsschale
Industrie 4.0 Verwaltungsschale sorgt auf Messen für Gesprächsstoff
© Plattform Industrie 4.0 / Reitz

„Wir sind einen wichtigen Schritt vorangekommen: Unternehmen und Entwickler können jetzt beginnen, Verwaltungsschalen selbst aufzusetzen und so virtuelle Abbilder ihrer Assets zu erstellen. In unserer Publikation beschreiben wir ein technologieneutrales UML-Modell, das alle notwendigen Informationen enthält, erste Austauschformate in XML und JSON sowie ein Zugriffskonzept“, so Dr. Michael Hoffmeister, Festo AG & Co. KG und Leiter der Unterarbeitsgruppe „Modelle und Standards“ (ZVEI) in der Arbeitsgruppe „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ der Plattform Industrie 4.0.
Wie die Verwaltungsschale eingesetzt und Daten zwischen Verwaltungsschalen strukturiert ausgetauscht werden können, erfahren Sie auf der diesjährigen SPS Drives. Gerne laden wir Sie ein, am Dienstag, 27. November 2018, von 12:30 bis 13:00 Uhr im ZVEI-Forum der SPS Drives in Halle 6-240 vorbeizuschauen. Dr. Birgit Boss, Mitglied der Plattform-Arbeitsgruppe „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ (Robert Bosch GmbH), stellt die Verwaltungsschale im Detail in der Version 1.0 vor.

Weitere Vorträge der Standardisierungs-Expertinnen und -Experten auf der SPS Drives:
„Einführung: TSN plus OPC UA – Standardisierung: Der Status Quo“: Heinrich Munz (Kuka AG), Mitglied der AG „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“. Di., 27.11. | 10:30 - 11:00 Uhr | Automation 4.0 Summit zur SPS IPC Drives | NürnbergMesse Messezentrum NCC Ost

Fachvortrag „Safety und Security“: Lutz Jänicke (Phoenix Contact Cyber Security AG), Leiter der Unterarbeitsgruppe „Sichere Kommunikation für Industrie 4.0“ in der AG „Sicherheit vernetzter Systeme“. Di., 27.11. | 13.00 - 14:00 Uhr | ZVEI-Forum in Halle 6-240

Fachvortrag „Industrielle Cloud-Federation auf Basis von OPC UA“: Christoph Legat (Assystem Germany GmbH), Leiter der Unterarbeitsgruppe „Durchstich-Projekte“ in der AG „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ der Plattform Industrie 4.0. Di., 27.11. | 13.15 - 13:45 Uhr | Automation 4.0 Summit zur SPS IPC Drives | NürnbergMesse Messezentrum NCC Ost

„Sensoren in der Industrie 4.0: Die Verwaltungsschale als maschinenlesbare Datensammlung“: Benedikt Rauscher (Pepperl + Fuchs GmbH), Mitglied der AG „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ und Leiter des ad hoc Arbeitskreises „Industrie 4.0 in der Sensorik“ des ZVEI. Mi., 28.11. | 13:00 - 14:00 Uhr | ZVEI-Forum in Halle 6-240


Zudem ist die Plattform Industrie 4.0 auf dem Stand der OPC Foundation (Halle 5-347) neben dem Labs Network Industrie 4.0 (LNI4.0) präsent: Dort zeigt u.a. ein Exponat, wie die Verwaltungsschale praktisch umgesetzt wird.


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Publikationsreihe Verwaltungsschale im Detail: Version 1.0 ist erst der Anfang

Die komplette Beschreibung der Verwaltungsschale wird in einer mehrteiligen Publikationsreihe erscheinen. Die in Teil 1 veröffentlichten Ausführungen werden in den kommenden Monaten Schritt für Schritt ergänzt. Der volle Titel der Publikation lautet: „Details of the Administration Shell - Part 1: The exchange of information between partners in the value chain of Industrie 4.0; Release V1.0“ (dt: Austausch von Informationen zwischen Wertschöpfungspartnern). In ihr wird dargestellt, wie Informationen in der Verwaltungsschale aufbereitet und strukturiert sein müssen, um alle enthaltenen Informationen als Paket (Dateiverbund) von einem Partner zum nächsten weiterzugeben.
Im nächsten Schritt definiert die Plattform Industrie 4.0 APIs der Verwaltungsschale (engl.: application programming interfaces). Die aufrufbaren Schnittstellen liefern Informationen über den Gegenstand und können sie verändern. Anschließend folgt eine Beschreibung, wie mehrere Verwaltungsschalen in einem Netzwerk zusammenspielen.