Rhebo GmbH: Industrielle Anomalieerkennung für Kritische Infrastrukturen und Industrie 4.0

Cybersicherheit in der Fernwirktechnik eines Netzbetreibers

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    • Marktreife / produktiver Einsatz
  • Unternehmensgröße
    • 1 - 250 Mitarbeiter
  • Region
    • Sachsen

Welche Herausforderungen galt es zu lösen und welcher konkrete Nutzen ergab sich?

Der Netzbetreiber suchte eine Lösung, um sich gegen operative Störungen und gegen Cyberangriffe innerhalb seiner Fernwirktechnik abzusichern. Er wollte zudem sicherstellen, dass die Datenintegration in den Leitstand und in die bestehende Cybersicherheitsinfrastruktur über die in der Energiebranche spezifischen Protokolle (u.a. IEC 104) gewährleistet wird.

Der Netzbetreiber profitierte von einer vollständigen digitalen Transparenz in seiner Fernwirktechnik, von der Echtzeiterkennung von Anomalien und von einem effektiven Management von Anomalien. Die industrielle Anomalieerkennung erhöht die Cybersicherheit, Prozessstabilität und gewährleistet aufgrund der detaillierten Anomaliedokumentation die Erfüllung der gesetzlichen Meldepflicht.

Wie lässt sich der Industrie 4.0-Lösungsansatz beschreiben?

Rhebo Industrial Protector garantiert eine lückenlose Überwachung aller Kommunikationsflüsse bei Machine-To-Machine-Kommunikation in industriellen Internet-of-Things-Umgebungen (IIoT). Jeglicher Datenverkehr wird auf Inhalts- und Metadatenebene analysiert. Unerwünschte Veränderungen durch z. B. Hackerangriffe, unbefugte Eingriffe oder Netzwerkfehler werden in Echtzeit gemeldet und potentielle Gefahren der Industrie 4.0 abgewehrt. Die integrierte Deep-Packet-Inspection-Technologie gewährleistet, dass Anomalien detailliert bis auf Inhaltsebene aufgezeichnet werden und so eine gezielte forensische Analyse der Anomalien möglich wird.

"Die industrielle Anomalieerkennung gewährleistet dem Netzbetreiber, dass er zu jeder Zeit über jeden abweichenden Vorgang in seiner Fernwirktechnik informiert ist." Klaus Mochalski, Geschäftsführer Rhebo

Was konnte erreicht werden?

Die industrielle Anomalieerkennung gewährleistet dem Netzbetreiber volle Transparenz über alle Teilnehmer und Vorgänge im eigenen Fernwirknetz. Jede Veränderung wird in Echtzeit gemeldet. Die Risikobewertung erlaubt eine schnelle Priorisierung und steigert somit die Handlungsfähigkeit der Administratoren. Die Detailanalyse gewährleistet die transparente Meldung von Vorfällen entsprechend der Anforderungen der gesetzlichen Meldepflicht, während die Integration der Anomaliedaten in andere Backendsysteme die Big-Data-Strategie und Prozessoptimierung unterstützt. Mit Rhebo Industrial Protector konnte der Netzbetreiber das Sicherheitsniveau seiner Fernwirklinien signifikant erhöhen, Transparenz herstellen, Handlungsfähigkeit steigern und sich auf zukünftige Herausforderungen bestens vorbereiten.

Mit welchen Maßnahmen wurde die Lösung erreicht?

Rhebo Industrial Protector wurde binnen weniger Stunden und ohne umfangreichen Konfigurationsaufwand rückwirkungsfrei in der Fernwirktechnik des Netzbetreibers integriert. Im ersten Schritt wurde ein Rhebo Industrie 4.0 Stabilitäts- und Sicherheitsaudit (RISSA) durchgeführt, bei dem die gesamten Fernwirklinien bezüglich Teilnehmer, Kommunikationsstrukturen und Dateninhalten analysiert wurden. Anhand dieser vollständigen digitalen Transparenz konnte die Netzwerkqualität bewertet und bereits existente Störungspotentiale beseitigt werden. Danach ging die industrielle Anomalieerkennung in den laufenden Betrieb über. Sie überwacht seitdem kontinuierlich alle Vorgänge innerhalb der Fernwirktechnik und meldet in Echtzeit detailliert jegliche Anomalie.

Was können andere davon lernen?

Die Sicherheit und Stabilität von Industrie-4.0-Umgebungen hängen maßgeblich von der Netzwerkqualität ab. Diese kann nur maximiert werden, wenn die Administratoren einen vollständigen Überblick zu allen Vorgängen in ihren Netzwerken haben. Die industrielle Anomalieerkennung erfordert als rückwirkungsfreies Network-Condition-Monitoring-Werkzeug jedoch auch ein Umdenken in Bezug auf Netzwerksicherheit-Konzepte. Die verantwortlichen Mitarbeiter des Netzbetreibers waren zu jedem Zeitpunkt offen für den notwendigen Wandel und unterstützten als Vordenker aktiv den digitalen Wandel im Unternehmen.

  • Rhebo Industrial Protector integriert sich rückwirkungsfrei und an frei definierbaren Zugangspunkten in die Fernwirktechnik Kritischer Infrastrukturen
  • Rhebo Industrial Protector - Leitstand
  • Rhebo Industrial Protector - Controller
Kontakt
Kristin Preßler Geschäftsführerin +49-341-393790-180 Rhebo GmbH
Spinnereistraße 7,  04179 Leipzig
www.rhebo.com

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