Effektive Metallteilebearbeitung für Losgröße 1

Vernetzte Produktion bei 3D-Schilling

  • Anwendungsbeispiele
    • Produzierende Industrie
  • Produktbeispiele
    • Produktionsdienstleistungen
  • Wertschöpfungsbereich
    • Design & Engineering
    • Produktion & Lieferkette
    • Service
  • Entwicklungsstadium
    • Marktreife / produktiver Einsatz
  • Unternehmensgröße
    • 1 - 250 Mitarbeiter
  • Region
    • Thüringen

Welche Herausforderungen galt es zu lösen und welcher konkreter Nutzen ergab sich?

Der 3D-Schilling GmbH bietet Industrie 4.0 die Möglichkeit, maschinelle Ressourcen optimal auszunutzen. Fehler können so unmittelbar erkannt und ausgebessert werden. „Mit der Industrie 4.0-Anwendung in der Metallbearbeitung ist es uns gelungen, unseren Umsatz bereits im ersten Jahr um 60% zu steigern“, erklärt Dr. Martin Schilling, geschäftsführender Gesellschafter der 3D-Schilling GmbH. „Wir wurden von den Vorteilen so überzeugt, dass wir bereits eine zweite Fertigungslinie in Betrieb genommen haben.“ Durch die Lösung war es möglich, die ungenutzten Fertigungspotenziale zu erschließen und Folgefehler in der Produktion zu vermeiden.

Maschinenbediener wertet Qualitätsrückmeldungen der Fertigungszelle aus
Maschinenbediener wertet Qualitätsrückmeldungen der Fertigungszelle aus
© 3D-Schilling GmbH

Wie lässt sich der Industrie 4.0-Lösungsansatz beschreiben?

3D-Schilling arbeitet seit 2008 kontinuierlich auf eine möglichst flexible Fertigung hin. Durch eine vollständig digitale Beschreibung der Produkte und Arbeitsfolgen, den Einsatz von Nullpunktspannsystemen und die Organisation der Arbeitsabläufe ist es gelungen, das flexible Fertigungssystem schnell und umfassend einzuführen. Werkstücke und Werkzeuge werden durch RFID identifiziert und ein zentrales System steuert die Abläufe in der Fertigungslinie. Dabei werden die in der Arbeitsvorbereitung erstellten Arbeitspläne eingehalten.


Was konnte erreicht werden?

Durch die Anwendung ist es gelungen, die Fertigungszeiten für die Einzelteile erheblich zu verkürzen. Die Qualität der Teile wird kontinuierlich gemessen und dokumentiert. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen durch den Datenfluss immer die entscheidungsrelevanten Daten zur Verfügung. Die automatische Dokumentation der Abläufe und der Messvorgänge lassen jederzeit Rückschlüsse auf mögliche systematische Fehler zu. Die Abläufe sind übersichtlich und nachvollziehbar.

Mit welchen Maßnahmen wurde die Lösung erreicht?

3D-Schilling stellt sich seit den 90ern der 3D-Konstruktion und hat frühzeitig damit begonnen, seine Prozesse zu digitalisieren. Aus den anfänglich zaghaften Verbindungen zwischen Bearbeitungsmaschinen und Messtechnik entstand eine Fertigungslinie, deren Schwerpunkt auf der Qualitätssicherung liegt. Nach jedem Arbeitsschritt werden die Werkzeuge bzw. -stücke vermessen. Sie werden nur dann weiterverarbeitet, wenn sich die Messdaten innerhalb der vorgegebenen Toleranz befinden.

Was können andere davon lernen?

Die Umstellung auf eine Industrie 4.0-getragene Fertigung erfordert umfangreiche Vorbereitungen. Das betrifft Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ebenso wie die Organisation innerhalb des Unternehmens. Eine aktive Kommunikation aller Beteiligten ermöglicht es Abläufe schnell und sicher zu entwickeln bzw. zu realisieren. Der Übergang zu Industrie 4.0 ist schrittweise zu vollziehen, zumal er durchaus investitionsintensiv ist.

Kontakt
Dr. Martin Schilling Geschäftsführer +49 (0)3632- 5227 330 3D-Schilling GmbH
Mühlenweg 4,  99706 Sondershausen
www.3d-schilling.de