Erscheinungsjahr: 2019

Die Veröffentlichung der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt den Bedarf der Menschen und eine am Gemeinwohl orientierte Stadtentwicklung in den Fokus. Die Vielfalt der Bewohnerschaft ist eine Ressource, die im Zusammenspiel mit digitalen Instrumenten Kommunen attraktiv machen kann. Regionalspezifische und bedarfsorientierte Ansätzen sowie die Schaffung von Mitwirkungsmöglichkeiten für alle Bewohnerinnen und Bewohner können eine "kluge Stadt" entstehen lassen.

Ansatz: Es wird ein Überblick über die derzeitige Smart City Diskussion gegeben und die Herausforderungen, Chancen und Risiken für das Gemeinwohl beleuchtet. Des Weiteren werden exemplarisch fünf Städte bzw. Regionen vorgestellt (Wennigsen, Berlin-Tegel, Wolfsburg, München und Singapur). Abschließend werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Bundes- und Landespolitik sowie für Städte und Kommunen gegeben.

Ergebnis: Es werden Chancen und Risiken in den Bereichen digitale Werkzeuge, soziale Infrastruktur, Mobilität & Transport sowie Wohnen vorgestellt. Die Kernaussage ist, dass ein soziales Smart City Konzept den Mensch in den Mittelpunkt stellt und die Digitalisierung als Instrument nutzt, um Arbeitsbedingungen zu erleichtern. Qualitative Ziele können durch technische Möglichkeiten erreicht werden, ohne jedoch nicht technikaffine Menschen von den Entwicklungen abzuhängen.