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Stadt.Land.Digital mit der Digitalen Kaffeerunde auf der #DIVKon21
Einleitung
Vom 8. bis 11. November 2021 fand die jährliche DIV-Konferenz statt. Die Charta digitale Vernetzung e. V., die Fokusgruppe Intelligente Vernetzung und der MÜNCHNER KREIS sowie Stadt.Land.Digital und zahlreiche weitere Partner diskutierten aktuelle Fragen der Zukunftsfähigkeit durch die digitale Transformation der Daseinsvorsorge. Das Konferenzprogramm umfasste über 80 Beiträge und Diskussionsrunden von mehr als 140 Mitwirkenden aus dem öffentlichen Sektor, der Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Schirmherr ist das Bundeswirtschaftsministerium.
In einer Session zum Thema Digitale Teilhabe sprachen Expertinnen und Experten über den Digitalisierungsstatus, die Anforderungen an die digitale Teilhabe sowie über gute Beispiele in intelligent vernetzten Städten und Regionen. Annette Hillebrand, Stadt.Land.Digital, und Sandy Jahn, Initiative D21 e. V., moderierten die Veranstaltung mit über 100 Teilnehmenden. Die interaktive Runde diskutierte lebhaft, wie ein Mehr an Beteiligung bei der Entwicklung von smarten Quartieren erreicht werden kann.
Stadt.Land.Digital veranstaltete zudem viermal mittags eine einstündige Digitale Kaffeerunde in lockerer Atmosphäre. Am Auftakttag der DIV-Konferenz präsentierte Stadt.Land.Digital gemeinsam mit Expertinnen und Experten erfolgreiche Digitalisierungsprojekte aus dem Smart City Navigator. Aus der Gemeinde Senden, dem Landkreis Harz und der Stadt Neckarsulm stellten aktive Beteiligte ihre Projekte aus dem Bereich digitale Daseinsvorsorge vor und tauschten sich zu den Umsetzungskonzepten aus. Ob „Fibre to the landlords“, Verbesserung der Nahversorgung durch eine lokale Handelsplattform oder ein freiwilliges Luftqualitätsmonitoring - Kommunen werden durch digitale Transformation immer zukunftsfähiger. Die erfolgreiche Umsetzung von Digitalisierungsprojekten profitiert dabei von einem „digitalen Kümmerer“ und dem aktiven Engagement der Bürgerinnen und Bürger.
In der Digitalen Kaffeerunde zum Thema „Ideen für eine lebenswerte Stadt: Erfahrungsberichte aus dem Münsterhack – Hackathon für Münster“ stellten die Initiatoren der EntwicklercommunityCivitas Connect e. V., Digital Hub münsterLAND und die Stadt Münster ihre Zusammenarbeit zum Münsterhack vor. Seit 2017 findet sich jährlich die westfälische Tech-Szene im Münsterhack zusammen, um gemeinsam Ideen und Prototypen zu entwickeln. Das gemeinsame Arbeiten, der Austausch und der Spaß stehen dabei im Vordergrund.
In einer weiteren Digitalen Kaffeerunde berichteten Akteure von ihren Erfahrungen aus dem HackathonUpdateDeutschland. Initiatoren, Kommunalvertreter, Start-ups und wissenschaftliche Begleitforschung trafen sich zu einem lockeren Austausch über erfolgreiche Innovationsprozesse. UpdateDeutschland brachte Zivilgesellschaft und Kommunen zusammen, um gemeinsam an innovativen Ansätzen für gesellschaftliche Herausforderungen zu arbeiten. Zu Beginn reichten die verschiedenen Kreise, Städte und Gemeinden bei UpdateDeutschland Herausforderungen ein. Der dann folgende Umsetzungsprozess ermöglichte den Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Entscheiderinnen und Entscheidern aus Bund, Ländern und Kommunen auf Augenhöhe. Gemeinsam im Team entwickelten sie Lösungen für die jeweilige Herausforderung. Durch das erfolgreiche Zusammenwirken entstanden so im Rahmen von UpdateDeutschland vielfältige, innovative Lösungen als Open Social Innovation für Kommunen.
Am vierten Tag der DIV-Konferenz diskutierte Stadt.Land.Digital mit Chief Digital Officers (CDOs) aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld sowie den Städten Norderstedt, Neuss und Fürth über ihre Aufgabenfelder und Herausforderungen. Die Digitalisierungsbeauftragten aus Kommunen machten deutlich, dass ihr Tätigkeitprofil sehr unterschiedlich ausgerichtet sein kann. Einige CDOs konzentrieren sich auf den Digitalisierungsprozess nach innen in die Kommunalverwaltung hinein und haben die OZG-Umsetzung im Blick, andere mehr die Umsetzung von Smart-City-Konzepten für die gesamte Kommune. Gemeinsam ist den meisten CDOs jedoch, dass sie relevante Akteure miteinander vernetzen, bestehende Strukturen neu denken und sich für die digitale Transformation begeistern. Sie sind zentrale Treiber der Digitalisierung in den Kommunen.