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Industrie 4.0@Mittelstand in Monheim: Regionalforum macht Industrie 4.0 greifbar

Wie funktioniert Industrie 4.0 eigentlich? Und was ist heute schon in der Praxis möglich? Antworten gab es am 7. März beim Regionalforum Industrie 4.0 in Monheim bei Düsseldorf. 50 Interessierte folgten der gemeinsamen Einladung der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, der Stadt Monheim am Rhein und der Plattform Industrie 4.0, um einen genaueren Blick auf den Begriff „Industrie 4.0“ zu werfen.

Die Referenten beim Regionalforum Industrie 4.0 in Monheim/Düsseldorf
Die Referenten beim Regionalforum Industrie 4.0 in Monheim/Düsseldorf (v.l.n.r.): Matthias Parlings (Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum „Digital in NRW“), Ferdi Hilgers (Hilgers Transport GmbH), Dr. Jan Renker (Helmut Beyers GmbH), Dr. Andreas Hoffknecht (Plattform Industrie 4.0), Marion Hörsken (IHK Düsseldorf) und Daniel Zimmermann (Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein)
© Die Referenten beim Regionalforum Industrie 4.0 in Monheim/Düsseldorf

Neben Dr. Andreas Hoffknecht von der Plattform Industrie 4.0 waren zahlreiche weitere Expertinnen und Experten sowie Praktiker vor Ort dabei, die den Anwesenden Industrie 4.0 aus verschiedenen Perspektiven näher brachten. Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein, Daniel Zimmermann, und Marion Hörsken, Geschäftsführerin der Abteilung Industrie, Innovation und Umwelt der IHK Düsseldorf. Nach einer allgemeinen Einführung ins Thema und der Vorstellung der Plattform Industrie 4.0 tauchten die Anwesenden in die Praxiswelt der digitalisierten Industrie ein: Zwei Unternehmen aus der Region zeigten, wie modernste Technologien Einzug in ihre Produktionshallen und Logistikketten gehalten haben – und warum es sich lohnt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ein in Mönchengladbach ansässiger Hersteller von Elektronikprodukten zum Beispiel hat seine Fertigungsprozesse durch ein maßgeschneidertes MES-System optimiert. Der Clou des Fabrikanten: Das System bildet nicht nur die automatisierten Fertigungsabläufe digital in Echtzeit ab, sondern auch die manuellen Fertigungsschritte. Mittels intuitiver, graphischer Darstellung in Echtzeit analysieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Produktionsabläufe und verbessern sie per Mausklick. Der Vorteil: die Prozesse sind transparent und lassen sich in der Produktion und durch das Management besser kontrollieren und steuern.

Nähere Informationen zu diesem und 278 weitere Industrie 4.0-Praxisbeispiele gibt es in der Online-Landkarte Industrie 4.0 zu entdecken: www.plattform-i40.de/I40/Landkarte


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