Meldung

Industrie 4.0-Tag Baden-Württemberg: Eine Industrie-Region steht zusammen

Baden-Württemberg ist ein Industriestandort mit Strahlkraft. Die Konzerne und mittelständischen Weltmarktführer aus dem Ländle beschäftigen sich intensiv mit der Digitalisierung der Industrie. Die regionale Allianz Industrie 4.0 und die IHK Region Stuttgart kooperieren eng mit der Plattform Industrie 4.0, um den Unternehmen Hilfestellung bei der Umsetzung zu geben. Auf dem Industrie 4.0-Tag in Stuttgart fand die Kooperation einen vorläufigen Höhepunkt. Besondere Aufmerksamkeit galt den ersten Schritten auf dem Weg zur Industrie 4.0.

Networking in der Pause
Networking in der Pause
© IHK Region Stuttgart

Folglich war das Interesse baden-württembergischer Unternehmen am Industrie 4.0-Tag groß: Über 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer füllten den Raum in der IHK Stuttgart am 21. Februar 2017 bis auf seinen letzten Platz. Eine Frage, die alle an diesem Tag beschäftigte: Wie meistern wir gemeinsam die Herausforderungen, die eine Digitalisierung mit sich bringt?

Um Antworten zu finden, beleuchteten die Anwesenden die Digitalisierung der Industrie aus verschiedenen Blickwinkeln: Expertinnen und Experten aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Wissenschaft und Gewerkschaften diskutierten auf dem Podium. Es wurde deutlich: Einige Unternehmen im Ländle haben bereits ihre Produktionen erfolgreich digitalisiert, während zahlreiche Firmen begonnen haben, sich Gedanken über mögliche Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten zu machen. Ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft der Industrie. Doch gerade wenn es in die Umsetzung geht, fragen sich viele: Was bedeutet Industrie 4.0 für meinen Betrieb und für die unterschiedlichen Unternehmensbereiche? Wie starten wir am besten und wo können wir uns Ideen und Inspirationen holen?

So gab die Veranstaltung, die in einer bislang einmaligen Kooperation von der Plattform Industrie 4.0, der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg und der IHK Region Stuttgart umgesetzt wurde, wichtige Impulse: Die Teilnehmenden folgten aufmerksam den Vorträgen und Diskussionen, wie etwa der Präsentation von Ernst Stöckl-Pukall, Leiter des Referats zu Digitalisierung und Industrie 4.0 im Bundeswirtschaftsministerium. Er stellte die Plattform Industrie 4.0 sowie weitere zentrale Initiativen wie das Labs Network Industrie 4.0 vor, die mit ihrer Arbeit Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 unterstützen.

In Workshops informierten Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppen der Plattform Industrie 4.0 zu den Ergebnissen und praxisnahen Handlungsempfehlungen. Dabei ging es vor allem um einheitliche Standards, IT-Sicherheit und rechtliche Rahmenbedingungen. Auch praktische Anschauungsbeispiele gab es zu entdecken: Unternehmen aus der Region, ob mittelständisch oder Großkonzern, gaben in Erfahrungsberichten Einblicke in ihre digitalisierten Produktionshallen.

Die meisten der auf den Podien vertretenden Unternehmen (Bird & Bird LLP, Daimler AG, Festo GmbH & Co. KG, PSI Automotive & Industry GmbH, Robert Bosch GmbH, Sick AG, Trumpf GmbH + Co. KG, thyssenkrupp AG), Forschungseinrichtungen (Fraunhofer IAO, Universität Stuttgart) und Verbände (VDMA, IG Metall) sind bereits in der Plattform Industrie 4.0 aktiv.

>> Die Präsentationen der Referenten des Industrie 4.0-Tags Baden-Württemberg finden Sie hier.
>> Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe der Plattform Industrie 4.0 „Industrie 4.0 @Mittelstand“ finden Sie hier.

Gemeinsamer Stand der Plattform Industrie 4.0 und des Labs Network Industrie 4.0
Gemeinsamer Stand der Plattform Industrie 4.0 und des Labs Network Industrie 4.0
© IHK Region Stuttgart
Präsentation im Rahmen des Workshop 3: Rechtliche Rahmenbedingungen
Präsentation im Rahmen des Workshop 3: Rechtliche Rahmenbedingungen
© IHK Region Stuttgart

Weiterführende Informationen