Smart Engineering and Production 4.0

Durchgängige Engineeringdatennutzung vom Engineering bis in die Fertigung

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Welche Herausforderungen galt es zu lösen und welcher konkrete Nutzen ergab sich?

Um Artikelinformationen in die unterschiedlichen Engineeringwerkzeuge importieren zu können, müssen Komponentenhersteller Informationen über ihre Artikel in unterschiedlichen Datenformaten bereitstellen. Der Austausch von Informationen zwischen den Engineeringwerkzeugen untereinander und zur Fertigung erfolgt über spezielle Schnittstellen und verschiedene Datenformate. Das Projekt SEAP 4.0 zeigt, wie mit einheitlichen und standardisierten Daten, Datenformaten, Datenmodellen und Datenschnittstellen für Engineeringwerkzeuge sowie für die Fertigung die Ideen der Industrie 4.0 umgesetzt werden können.

Wie lässt sich der Industrie 4.0-Lösungsansatz beschreiben?

Artikeldaten wie Reihenklemmen und Netzteile werden im Datenformat eCl@ss von den Komponentenherstellern bereitgestellt und über das EPLAN Data Portal in die unterschiedlichen EPLAN Engineeringlösungen, wie EPLAN Electric P8 oder EPLAN Pro Panel, integriert. Dort stehen die digitalen Artikel zur weiteren Verwendung für den Schaltanlagenbau zur Verfügung – beispielsweise bei der Schaltplanerstellung, der SPS-Programmierung oder der Planung von Montageaufbauten. Das Ergebnis des Engineerings – also der virtuelle Prototyp – wird im Datenformat AutomationML für die weitere Verwendung bereitgestellt. Intelligente Fertigungsanlagen, wie etwa der ClipX-Demonstrator von Phoenix Contact, sind dann in der Lage, auf Basis der virtuellen Prototypen einen für die jeweilige Anlage geeigneten Fertigungsplan selbstständig zu erzeugen.

Was konnte erreicht werden?

Durch den virtuellen Prototyp sowie durch die durchgängige digitale Beschreibung aller Komponenten werden die Voraussetzungen für eine Fertigung individueller Industrieprodukte geschaffen. Orientiert an Losgröße 1 sind sie damit optimal für die Herausforderungen von Industrie 4.0 geeignet.

Was können andere davon lernen?

Um effizientere Wertschöpfungsprozesse in der Industrie realisieren zu können, werden hochwertige technische Produktdaten und konsequent standardisierte Engineeringprozesse benötigt. Am Beispiel einer realen, hochautomatisierten Fertigung von Losgröße 1 konnten im Projekt SEAP 4.0 die konkreten Potentiale der durchgängigen Digitalisierung sowie der kompletten Integration von Daten über Bereiche und Systeme hinweg gezeigt werden.

Kontakt
Olaf Graeser / Jan-Henry Schall / Thomas Michels PHOENIX CONTACT / Rittal / EPLAN PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG
EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG
Rittal GmbH & Co. KG
Flachsmarktstraße  8,  32825 Blomberg
www.smartengineeringandproduction.de

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